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Kapazitätserweiterung

BASF steigert Produktion von Alkylethanolaminen in Ludwigshafen

| Redakteur: Alexander Stark

BASF erhöht die Produktionskapazität für Alkylethanolamine am Verbundstandort Ludwigshafen um 20 %.
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BASF erhöht die Produktionskapazität für Alkylethanolamine am Verbundstandort Ludwigshafen um 20 %. (Bild: BASF)

BASF will die Produktionskapazität für Alkylethanolamine (AEOA) am Verbundstandort Ludwigshafen um 20 % erhöhen. Nach Inbetriebnahme der neuen Anlage im Jahr 2020 produziert der Konzern an den Produktionsstandorten in Ludwigshafen, Geismar (USA) und Nanjing (China) dann insgesamt mehr als 110.000 Tonnen AEOA pro Jahr.

Ludwigshafen – Von den zusätzlichen Kapazitäten in Ludwigshafen soll in erster Linie der Kundenstamm in Europa profitieren. Insbesondere bei Unternehmen in den Bereichen Wasseraufbereitung und Gaswäsche ist die Nachfrage nach AEOA-Produkten sehr hoch. Denn Alkylethanolamine bewähren sich hauptsächlich als Vorprodukte für Flockungsmittel zur Wasseraufbereitung sowie in der Lackindustrie als Bindemittel zwischen Pigmenten und Harzen. Darüber hinaus kommen AEOA bei der Gaswäsche, in Weichspülern, als Schmiermittel in Flüssigkeiten zur Metallbearbeitung und zur Herstellung von Polyurethanen zum Einsatz.

Das Unternehmen verfügt mit etwa 300 verschiedenen Aminen über das nach eigenen Angaben weltweit vielfältigste Sortiment an diesen chemischen Zwischenprodukten. Neben Alkyl-, Alkanol- und Alkoxyalkylaminen stehen auch heterozyklische und aromatische Amine sowie Spezialamine zur Auswahl. Hinzu kommt ein wachsendes Portfolio an chiralen Aminen mit hoher optischer und chemischer Reinheit. Eingesetzt werden die Produkte vor allem zur Herstellung von Prozesschemikalien, Pharmazeutika und Pflanzenschutzmitteln sowie von kosmetischen Produkten und Reinigungsmitteln. Dazu kommt die Produktion von Lacken, Spezialkunststoffen, Verbundwerkstoffen sowie von Spezialfasern.

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