Suchen

Kapazitätserweiterung BASF investiert in Neubau einer weiteren Methansulfonsäure-Anlage

| Redakteur: MA Alexander Stark

Wie bereits Ende 2018 angekündigt, wird BASF ihre globale Kapazität für Methansulfonsäure (MSA) auf 50.000 Tonnen pro Jahr steigern. Dazu wird ein höherer zweistelliger Millionen-Euro-Betrag in den Neubau einer weiteren Methansulfonsäure-Anlage am Standort Ludwigshafen investiert.

Firmen zum Thema

Am Verbundstandort Ludwigshfen will BASF ihre globale Kapazität für Methansulfonsäure (MSA) auf 50.000 Tonnen pro Jahr steigern.
Am Verbundstandort Ludwigshfen will BASF ihre globale Kapazität für Methansulfonsäure (MSA) auf 50.000 Tonnen pro Jahr steigern.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – Vor kurzem hat BASF mit dem Bau einer weiteren Methansulfonsäure-Anlage am Verbundstandort Ludwigshafen begonnen. Die zusätzlichen Kapazitäten sollen ab Ende 2021 zur Verfügung stehen und vor allem europäische Kunden sowie den schnell wachsenden asiatischen Markt bedienen.

Bereits Mitte 2019 hat das Unternehmen einen Verfahrensansatz zur Herstellung von MSA von der Firma Grillo erworben. Mit diesem sollen die eigenen F&E-Aktivitäten gestärkt werden, um die Entwicklung einer neuen Produktionsmethode für Methansulfonsäure voranzutreiben.

Methansulfonsäure ist eine starke organische Säure, die in zahlreichen Anwendungen genutzt wird – von der chemischen und Biokraftstoffsynthese bis hin zur industriellen Reinigung oder Metalloberflächenbehandlung in der Elektronikindustrie. Hochreine Methansulfonsäure ist dem Unternehmen zufolge eine nachhaltige Alternative zu anderen Säuren, wie der Schwefel-, Phosphor- oder Essigsäure. Als Teil des natürlichen Schwefelkreislaufs ist Lutropur MSA sei sie leicht biologisch abbaubar.

(ID:46323406)