Umstellung auf Elektromobilität BASF investiert 4,5 Milliarden Euro in Batteriematerialien und Recycling

Quelle: Pressemitteilung

Als größter Chemielieferant für die Automobilindustrie stellt sich BASF auf die Transformation der Branche ein. Im Zuge dessen will der Konzern seinen Fokus auf Batteriematerialien und Batterierecycling weiter stärken und das Geschäft mit Abgaskatalysatoren ausgliedern.

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BASF will die Entwicklung von Batteriematerialien stark ausbauen.
BASF will die Entwicklung von Batteriematerialien stark ausbauen.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – Der Chemiekonzern BASF hat angekündigt, massiv in die Entwicklung und das Recycling von Batteriematerialien investieren zu wollen. Bis zu 4,5 Milliarden Euro sollen zwischen 2022 und 2030 in den Ausbau des zukunftsträchtigen Geschäfts fließen. „BASF positioniert sich als führender Anbieter von innovativen und nachhaltigen Kathodenmaterialien mit umfassenden Produktionskapazitäten in Asien, Europa und Nordamerika“, so Dr. Peter Schuhmacher, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Catalysts. Die kürzlich veröffentlichte langfristige Strategie für Batteriematerialien zeichne einen ambitionierten Wachstumsplan für Batteriematerialien und Dienstleistungen für Basismetalle, so Schuhmacher weiter. Für das Jahr 2030 werde ein Umsatz von über sieben Milliarden Euro angestrebt.

Gleichzeitig wird das Geschäft mit Abgaskatalysatoren ausgegliedert und in einer eigenständigen Einheit mit Hauptsitz in Iselin, USA, gebündelt werden. Die neue Einheit wird den Namen BASF Automotive Catalysts and Recycling tragen. Mit der neuen, eigenständigen Organisationsstruktur soll das Geschäft auf die anstehenden Veränderungen am Markt für Verbrennungsmotoren vorbereitet und zukünftige strategische Optionen ermöglicht werden. Die neue Einheit soll weiterhin global an rund 20 Produktionsstandorten mit über 4000 Mitarbeitenden tätig sein. Der Ausgliederungsprozess soll im Januar 2022 starten und voraussichtlich bis zu 18 Monate dauern.

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