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Organische Säuren BASF erhöht Kapazitäten für Methansulfonsäure auf weltweit 50.0000 Tonnen im Jahr

| Redakteur: Alexander Stark

BASF steigert die Produktionskapazität von Methansulfonsäure (MSA) am Standort Ludwigshafen um rund zwei Drittel. Damit wächst die weltweite Kapazität des Unternehmens auf 50.000 Tonnen pro Jahr.

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BASF erhöht seine weltweiten Kapazitäten für Methansulfonsäure auf 50.000 Tonnen pro Jahr.
BASF erhöht seine weltweiten Kapazitäten für Methansulfonsäure auf 50.000 Tonnen pro Jahr.
(Bild: BASF SE)

Ludwigshafen – Mit der Investition baut das Unternehmen seine Marktposition als Hersteller von MSA weiter aus. Die Mengen aus den zusätzlichen Kapazitäten werden voraussichtlich Ende 2021 Kunden in allen Regionen zur Verfügung stehen.

Die Nachfrage nach Methansulfonsäure ist branchenübergreifend stark gestiegen, teilte der Hersteller mit. Mit der Kapazitätserhöhung will das Unternehmen das schnelle Wachstum seiner Kunden unterstützen – vor allem in Asien. Neben der Erhöhung in Ludwigshafen prüft der Chemiekonzern Investitionsmöglichkeiten außerhalb Europas, um seine Kapazitäten für MSA kontinuierlich zu erweitern.

Nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Säuren

Methansulfonsäure ist eine starke organische Säure, die in zahlreichen Anwendungen genutzt wird – von der chemischen und Biokraftstoffsynthese bis hin zur industriellen Reinigung oder Metalloberflächenbehandlung in der Elektronikindustrie. Der von BASF entwickelte Produktionsprozess ermöglicht die Herstellung von Lutropur MSA – einer hochreinen Methansulfonsäure. Lutropur MSA ist eine nachhaltige Alternative zu anderen Säuren, wie der Schwefel-, Phosphor- oder Essigsäure. Als Teil des natürlichen Schwefelkreislaufs ist MSA leicht biologisch abbaubar. Weitere Vorteile in der Anwendung von Methansulfonsäure ergeben sich zum Beispiel durch deren nicht oxidierenden Charakter, die hohe Löslichkeit ihrer Salze sowie die Farb- und Geruchlosigkeit.

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