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BASF baut zwei neue Anlagen am Verbundstandort Zhanjiang

| Redakteur: Alexander Stark

Neben zwei neuen Anlagen baut BASF auch allgemeine Einrichtungen für den Verbundstandort in Zhanjiang.
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Neben zwei neuen Anlagen baut BASF auch allgemeine Einrichtungen für den Verbundstandort in Zhanjiang. (Bild: BASF)

BASF hat den Bau einer Kompoundieranlage für technische Kunststoffe und einer Anlage für thermoplastische Polyurethane (TPU) am geplanten integrierten Verbundstandort in Zhanjiang/China angekündigt. Die beiden Produktionsanlagen sollen als erste an diesem Standort in Betrieb gehen.

Ludwigshafen – Als Teil der 9-Milliarden-Euro-Investition von BASF in den Verbundstandort Zhanjiang sollen zwei neue Anlagen für technische Kunststoffe und TPU entstehen. Ab 2022 wird die neue Kompoundieranlage für technische Kunststoffe eine zusätzliche Kapazität von 60.000 Jahrestonnen zu den technischen Kunststoff-Compounds in China bereitstellen. Damit wird die Gesamtkapazität des Konzerns für diese Produkte in Asien-Pazifik auf 290.000 Jahrestonnen ansteigen. Basierend auf einem Smart-Manufacturing-Konzept für den Verbundstandort und der Verwendung von modernen Technologien, werden die Anlagen automatisierte Verpackungstechnik, hochtechnisierte Steuerungssysteme und vollautomatische Förderfahrzeuge (automated guided vehicles) nutzen.

Neben den beiden neuen Anlagen werden auch allgemeine Einrichtungen für den Verbundstandort in Zhanjiang gebaut. BASF Integrated Site (Guangdong) wurde als 100%ige Tochtergesellschaft neu gegründet. Diese Gesellschaft wird den Betrieb des neuen Verbundstandorts leiten.

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BASF und die Provinzregierung von Guangdong unterzeichneten im Juli 2018 in Berlin eine erste Absichtserklärung für den Verbundstandort. Im Januar 2019 wurde eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, die weitere Details für das Vorhaben regelt. Der Verbundstandort in Guangdong wäre die größte Investition des deutschen Konzerns, mit einer geschätzten Investitionssumme von 9 Milliarden Euro bis zur Fertigstellung, und soll unter der alleinigen Verantwortung des Unternehmens betrieben werden. Die integrierte Wertschöpfungskette wird vor- und nachgelagerte Anlagen umfassen, von Basischemikalien bis hin zu verbraucherorientierten Produkten und Lösungen, um Wachstumsfelder wie Konsumgüter oder Transport zu bedienen. Der Standort wäre die drittgrößte BASF-Produktionsstätte weltweit, nach Ludwigshafen in Deutschland und Antwerpen in Belgien.

Das Wachstum des TPU-Marktes, insbesondere für hochwertige Anwendungen, stützt sich dem Unternehmen zufolge auf mehrere Faktoren. Dazu zählen steigende regulatorische Anforderungen sowie höhere Kundenerwartungen hinsichtlich Nachhaltigkeit in Bereichen wie Elektromobilität, Leichtbau und Automatisierung. Hierfür produziert der Konzern sicherheitsverstärkte Kabel und Leitungen für den Automatisierungs- und Automobilbereich sowie leichtgewichtige Materialien für Konsumgüter. Aufgrund schnell steigender Kundenbedürfnisse weltweit erhöht BASF einerseits die Investitionen in aufstrebenden Märkten, um lokale Anforderungen zu bedienen, und investiert andererseits weiterhin in etablierte Märkte.

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