Suchen

Prozessautomatisierung Aus zwei mach eins – Hart und Fieldbus werden Fieldcomm Group

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Es war schon länger angekündigt, jetzt ist es entschieden. Die Hart Communication Foundation und die Fieldbus Foundation fusionieren ab dem 1. Januar 2015 zu einer Organisation.

Firmen zum Thema

Die Hart Communication Foundation und die Fieldbus Foundation fusionieren ab dem 1. Januar 2015 zu einer Organisation.
Die Hart Communication Foundation und die Fieldbus Foundation fusionieren ab dem 1. Januar 2015 zu einer Organisation.
(Logos: Hart Communications Foundation/Fieldbus Foundation)

Austin, Texas/USA – Es war ein Schritt der Vernunft und Ressourcen-Effizienz bei den global agierenden Ausrüstern für die Prozessautomatisierung. Der letzte Schritt zur Schaffung einer einzigen Organisation zur Förderung der Kommunikations- und Integrationstechnologien für die Prozessautomatisierung fand am 30. August in Form einer Abstimmung statt. Dabei stimmten alle Mitglieder sowohl der Hart Communication Foundation als auch der Fieldbus Foundation der von ihren jeweiligen Vorständen vorgeschlagenen Fusion zu. Mit diesem formalen Akt kam eine einjährige Studie und Sorgfaltsperiode, die von einem aus Mitgliedern beider Stiftungen zusammensetzten Team durchgeführt wurde, zum Abschluss.

Siemens mit Kumpfmüller an der Spitze

Die neue Organisation, die unter dem Namen Fieldcomm Group „firmiert“, wird von einem Vorstand geleitet, der sich aus Vertretern der Unternehmen zusammensetzt, die in den derzeitigen Vorständen der beiden Stiftungen vertreten sind. Hans-Georg Kumpfmüller wurde als erster Vorstandsvorsitzender gewählt. Der Siemens-Manager wird die Leitung von Fieldcomm übernehmen und der Einbindung von FDI LLC Mitte 2015 vorstehen.

Wie es in der aktuellen Pressemeldung der neuen Organisation heißt, habe Kumpfmüller in seiner Funktion als Vorsitzender des FDI LLC-Vorstandes und CEO von Sensors and Communication bei Siemens maßgeblich die Richtung der Geräteintegration bestimmt. Für den gebürtigen Bayer ist die Gründung der Fieldcomm „ein großer Schritt nach vorne“. Mit der neuen Organisation haben die Ausrüster nunmehr bessere Voraussetzungen geschaffen, damit alle existierende Protokolle ihre Stärken in den jeweiligen Anwendungsfeldern ausspielen können und die Integration der Folge-Generation verbessert wird.

Entwicklung einer einheitlichen Zukunftsvision

Der Vorstand hat Ted Masters zum Präsidenten und CEO ernannt. Er ist derzeit in der gleichen Funktion bei der Hart Communication Foundation tätig. Wie es heißt, habe Masters enorme Erfahrungen im Bereich Mess- und Regeltechnik sowie ein tiefgehendes Verständnis für die Nutzung von Datenanalytik. Für ihn ist die Gründung von Fieldcomm eine noch nie dagewesene Chance zum Ausbau bestehender Technologien und zur Entwicklung einer einheitlichen Zukunftsvision für die Harmonisierung von Normen in der Prozessautomatisierung weltweit.

In der Übergangs- und Integrationsphase der beiden Organisationen wird Richard J. Timoney die Funktion des geschäftsführenden Vizepräsidenten ausüben. Derzeit ist Timoney noch Präsident und CEO der Fieldbus Foundation. Die Hauptgeschäftsstelle von Fieldcomm wird in Austin, Texas, sein. Bis zum Jahresende 2014 werden beide Organisationen offiziell weiterhin unabhängig voneinander arbeiten.

(ID:42939789)