Großanlagenbau tritt auf der Stelle
Anlagenbau: Die Chemie stimmt nicht mehr…

Von Dominik Stephan 3 min Lesedauer

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Energie hui, Prozessindustrie pfui: Das der Großanlagenbau von der anhaltenden wirtschaftlichen Durststrecke verschont werden würde, war nicht zu erwarten. Immerhin profitieren Energieanlagen und -Netze von KI-Boom und Autarkie-Fantasien. Die Prozessindustrie hingegen schaut in die Röhre…

Dunkle Wolken über der Chemie: Während die Energieprojekte brummen, ist bei der Prozessindustrie der Wurm drin.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Dunkle Wolken über der Chemie: Während die Energieprojekte brummen, ist bei der Prozessindustrie der Wurm drin.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Amerika, du hast es – besser? Zumindest in Sachen Aufträge für Deutschlands Anlagenbauer behält das Dichterwort Recht. Trotz Zollkrise und angespannten transatlantischen Beziehungen bleiben die USA der größte Absatzmarkt mit einem Bestellvolumen von 3,7 Milliarden Euro gegenüber 1,8 Milliarden Euro im Vorjahr – angetrieben von der andauernden Reindustrialisierung und dem Energiehunger der KI-Wirtschaft. Und das „trotz der Zölle, die uns allen sehr wehtun“, wie Serkan Şen, Vorsitzender des VDMA-Großanlagenbaus und CFO von Linde Engineering betont. „Dort werden zielgerichtet große Investitionen in Bereichen getätigt, in denen der deutsche Großanlagenbau präsent ist.“

„Hinter dieser robusten Bilanz stehen jedoch deutliche Branchenunterschiede: Während die Nachfrage nach Kraftwerken und Energieübertragungsanlagen weiter zunahm, entwickelte sich das Projektgeschäft in den Prozessindustrien verhaltener“, gab Şen zu bedenken.

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