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Stellantriebe Alleskönner auf der Armatur: Drehzahlvariable Stellantriebe halten den Betrieb im Fluss

| Redakteur: Dominik Stephan

Wo Flexibilität gefordert ist, spielen elektrische Stellantriebe ihre Vorteile aus. Nicht nur, dass sie sehr unterschiedliche Stellkräfte übertragen können, auch sind die Geräte dank des rein elektrischen Anschlusses einfach zu installieren und wartungsarm.

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(Bild: Auma)

Dabei sind sie präzise kontrollierbar bei hoher Wiederhol- und Positioniergenauigkeit. Mit seiner neuen Baureihe an drehzahlvariablen Stellantrieben SAV für Steuerbetrieb und SARV für Regelbetrieb stellt der Müllheimer Hersteller Auma intelligente Antriebslösungen für die Armaturenautomatisierung. Insbesondere bei anspruchsvollen Anwendungen bietet die regelbare Motordrehzahl Vorteile, da für jede Änderung der Armaturenstellung die optimale Geschwindigkeit eingestellt werden kann. Armaturen lassen sich durch sanftes Anfahren und Stoppen mechanisch schonend betätigen. Dabei wird die Drehzahl beim Anfahren aus der Endlage langsam erhöht und vor dem Erreichen der Endlage wieder reduziert.

Bei Regelvorgängen reduziert der Antrieb seine Stellgeschwindigkeit automatisch, je mehr sich die Armaturenstellung der Sollposition nähert. Dadurch lässt sich der Sollwert deutlich präziser anfahren als bei einem Antrieb mit fester Motordrehzahl. Druckstöße in Rohrleitungen und Kavitationseffekte lassen sich über armaturenspezifische Drehzahlprofile vermeiden. Dazu können bis zu 10 verschiedene Drehzahlbereiche über den Stellweg parametriert werden. Drehzahlen bzw. Drehzahlprofile lassen sich individuell für die Fahrtrichtungen Öffnen und Schließen sowie für Notfahrten einstellen. Ein weites Drehzahlregelverhältnis von 1:10 ermöglicht dabei sowohl präzises Positionieren als auch Fahrten mit hoher Stellgeschwindigkeit.

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Event-Tipp der Redaktion Das 16. Pumpen-Forum findet auch 2018 wieder im Rahmen der Förderprozessforen statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf unserer Eventseite. Unsere Bildergalerie zur letztjährigen Veranstaltung zeigt die Referenten des 15. Pumpen-Forums mit ihren Themenschwerpunkten.

Die Drehzahl kann auch von extern über einen Sensor oder das Leitsystem stufenlos vorgegeben werden – zum Beispiel durch ein analoges 4–20 mA Signal oder ein digitales 0–100 % Feldbus-Signal. Auch eine elektrische Synchronisierung der Position und Drehzahl von zwei Stellantrieben ist möglich. Die neue Baureihe ist in sechs Baugrößen mit Drehmomenten bis zu 1 000 Newtonmetern mit den Drehzahlbereichen 6–60,12–120 und 24–240 Umdrehungen pro Minute sowie in einer explosionsgeschützten Ausführung erhältlich.

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