Personalmeldungen Akzo Nobel, TTP, Bayer & Co. haben neues Führungspersonal

Von Alexander Stark

Bei den Unternehmen Akzo Nobel, Eurochem, TTP, Bayer, Pactware, Ineos und beim Biotechnologie-Beirat in Rheinland-Pfalz gibt es Wechsel in den Führungsgremien zu melden. PROCESS fasst die aktuellen Personalien für Sie zusammen.

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Akzo Nobel beruft Ester Baiget in den Aufsichtsrat.
Akzo Nobel beruft Ester Baiget in den Aufsichtsrat.
(Bild: Akzo Nobel)

Würzburg – Der Spezialchemiekonzern Akzo Nobel hat die Nominierung von Ester Baiget und Hans van Bylen für den Aufsichtsrat bekannt gegeben. Die Ernennung soll den Aktionären auf der Jahreshauptversammlung am 22. April zur Genehmigung vorgelegt werden. Baiget ist CEO und Präsidentin von Novozymes. Davor war sie Business President von Dow Industrial Solutions bei The Dow Chemical Company. Sie verfügt über 25 Jahre globale Erfahrung in den Bereichen Produktion, Technik, Handel und Strategie.

Van Bylen, der kürzlich bei Henkel in den Ruhestand gegangen ist, ist ein erfahrener CEO, der über profunde Kenntnisse im Industrie- und Verbrauchersektor verfügt. Er hat Aufsichtsratserfahrung als Vorsitzender der Ontex Group und als nicht-geschäftsführendes Mitglied des Vorstands von Lanxess gesammelt. Van Bylen war bis Mitte 2020 Präsident des Verbands der Chemischen Industrie in Deutschland.

Vladimir Rashevskiy tritt als CEO der Eurochem-Gruppe zurück

Der Düngemittelhersteller Eurochem Group hat mitgeteilt, dass Vladimir Rashevskiy mit Wirkung zum 15. März 2022 als Chief Executive Officer zurückgetreten ist. Die Europäische Union hat am Dienstag die Sanktionen gegen Rashevskiy und 14 weitere prominente Geschäftsleute aus Russland verlängert. Er ist auch als Mitglied des Verwaltungsrats mit Wirkung zum 15. März 2022 zurückgetreten. Neue Ernennungen sollen zu gegebener Zeit bekannt gegeben werden.

Claudia Letmathe wird neue Standortleiterin bei Bayer in Monheim

Dr. Claudia Letmathe ist seit dem 1. März 2022 neue Standortleiterin bei Bayer in Monheim. Sie tritt damit die Nachfolge von Martin Zeller an, der nach über 30 Jahren im Unternehmen Mitte des Jahres in den Ruhestand geht.

Letmathe wurde am 19. September 1971 in Dresden geboren. Nach dem Diplom im Studiengang Verfahrenstechnik folgte die Promotion an der Technischen Universität Clausthal, Niedersachsen, im Jahr 2000. Im selben Jahr begann sie ihre Karriere bei Bayer in der damaligen Zentralen Technik und nahm später unter anderem Aufgaben in der Division Crop Science und in die Konzernzentrale wahr. Mit langjähriger und internationaler Erfahrung in den Bereichen Verfahrens- und Produktentwicklung, Strategie, Investitionsmanagement sowie im Einkauf übernimmt sie nun die Standortleitung in Monheim. Claudia Letmathe ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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TTP Group benennt neue Führungsspitze bei Venturis IT

Die TTP Group hat die neue Führungsspitze ihrer Tochtergesellschaft Venturis IT vorgestellt. Stephan Decker rückt in die Geschäftsführung auf und übernimmt die Position von Dr. Andreas Bonhoff, CEO TTP Group, der dem Unternehmen als Interims-Geschäftsführer seit eineinhalb Jahren vorstand. Stefan Eisen ist neuer COO, Ulrich Pfisterer wechselt von der Geschäftsleitung in das Produktmanagement, wo er sich auf die Weiterentwicklung der 3D CAD Software Tricad MS konzentriert.

Decker war seit Mai 2021 Geschäftsleiter der Venturis IT, bevor er in die Geschäftsführung wechselte. Er kommt von Trimble Germany, wo er über vier Jahre als regional Sales Manager und BIM Beauftragter des Unternehmens hauptverantwortlich war für den Vertrieb Ost-/Süddeutschland. Bei Venturis IT bringt er seine Erfahrungen im Bereich der Baubranche mit Schwerpunkt auf technische Gebäudeausrüstung ein.

Neuer Chief Operating Officer (COO) ist Stefan Eisen, der seit 2021 gemeinsam mit Decker als Geschäftsleiter tätig war. Er bringt exzellentes Verständnis der Anwenderseite mit, nachdem er 20 Jahre Inhaber eines Ingenieurbüros für CAD-Dienstleistungen und Projektkoordination mit Tricad MS. Bis zur Ernennung in die Geschäftsleitung arbeitete er drei Jahre als Consultant für die Venturis IT. Stefan Eisen ist verantwortlich für Consulting, Support, Schulung sowie Forschung & Entwicklung.

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Peter Praske scheidet aus dem Vorstand des Pactware Consortiums aus

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Pactware Consortiums am 17. Februar 2022 stand die Verabschiedung von Vorstandsmitglied Peter Praske auf der Agende, der dem Softwareprodukt Pactware damit exakt zehn Jahre lang seinen prägenden Stempel mit aufdrücken konnte.

Schon im Vorfeld der Zusammenkunft hatte Praske, der beim Mitgliedsunternehmen Turck den Bereich Automation leitet, signalisiert, dass es aus Altersgründen Zeit wäre, seine Aufgaben einem Nachfolger zu übergeben. Je frühzeitiger er dies angehe, desto aktiver könne er seinen gewählten Nachfolger darin unterstützen, erklärte Praske seinen dafür gewählten Zeitpunkt.

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Im Vorstand wird ihm Markus Unland, Leiter Software-Entwicklung Turck, nachfolgen, der auf der Mitgliederversammlung in sein neues Amt gewählt wurde.

Neuer Betriebsratsvorsitzender bei Ineos in Köln

Auf der konstituierenden Sitzung am 15. März 2022 wählt der neue Betriebsrat von Ineos in Köln den bisher freigestellten Betriebsrat Marco Hucklenbroich zum neuen Vorsitzenden. Er löst Rainer Müller ab, der nach 20-jähriger Betriebsratsarbeit – davon acht Jahre als Vorsitzender und acht Jahre als stellvertretender Vorsitzender – aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidiert hat. Hucklenbroich ist damit der sechste Betriebsratsvorsitzende in der 65-jährigen Standortgeschichte. Stellvertretender Vorsitzender ist Michael Schmitz, seit 2010 Betriebsratsmitglied und seit 2013 freigestellt. Die weiteren freigestellten Betriebsräte sind Marcus Fugmann, Erik und Holger Trimborn.

Marco Hucklenbroich ist in Köln-Worringen aufgewachsen und seit 2001 am Standort tätig. Nach seiner Ausbildung zum Energieelektroniker, Fachrichtung Betriebstechnik, bildete er sich zum Ausbilder sowie zum Industriemeister Automatisierungstechnik fort. Von 2010 bis 2013 war er als Ausbilder für junge Menschen zum Beruf Energieelektronik für Automatisierungstechnik tätig. Anschließend arbeitete er für zweieinhalb Jahre als Auftragsplaner in den Krackbetrieben. Seine Betriebsratsarbeit begann er 2010, sechs Jahre später wurde er freigestellt. Er lebt mit Partnerin und Tochter in Dormagen.

Michael Schmitz begann 1987 seine Tätigkeit am Standort. Nach einer Zusatzausbildung zum Kunststoffschlosser und Weiterbildung zum Industriemeister, Fachrichtung Kautschuk/Kunststoff, wählte ihn die Belegschaft 2010 in den Betriebsrat. Seit 2013 ist er freigestellt und seit 2014 stellvertretender Vorsitzender des Betriebsrats. Michael Schmitz lebt in Rommerskirchen, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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Boehringer-Chefin Nikolaus führt neuen Biotechnologie-Beirat an

Mainz (dpa/lrs) – Die Deutschland-Chefin des Pharmakonzerns Boehringer Ingelheim, Sabine Nikolaus, übernimmt den Vorsitz des neuen Biotechnologie-Beirats in Rheinland-Pfalz. Das am Mittwoch gegründete Gremium zählt namhafte Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zu seinen Mitgliedern wie beispielsweise die beiden Biontech-Mitgründer Özlem Türeci und Christoph Huber, Schott-Vorstandschef Frank Heinricht, BASF-Vorstand Melanie Maas-Brunner sowie Vertreter aus Verbänden und Politik. Sie arbeiten ehrenamtlich in dem Beirat.

Die Landesregierung will Rheinland-Pfalz zu einem international führenden Biotechnologie-Standort ausbauen. Eine wichtige Rolle bei der Umsetzung dieses Vorhabens, das zu den erklärten Hauptzielen der Ampelkoalition gehört, spielt das neue Expertengremium. Der Beirat für Biotechnologie sei ein weiterer Meilenstein in der Biotechnologiestrategie des Landes, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) nach der konstituierenden Sitzung. „Wir wollen ein Standort werden, der von weltweiter Beachtung ist.“ Die neue Vorsitzende sei eine „exzellente Kennerin der Biotechnologie-Szene in ganz Deutschland“.

Nikolaus bezeichnete die Biotechnik als eine der wichtigsten Zukunftstechnologien, die das Potenzial habe, entscheidend zur künftigen Wertschöpfung in Rheinland-Pfalz beizutragen. „Der Beirat soll eine Quelle von Ideen sein und der Landesregierung Impulse geben“, sagte sie. „Wir möchten den Raum über Mainz hinaus im Auge behalten.“ Von der Gründungssitzung zeigte sie sich begeistert: „Die Ideen sind nur so gesprudelt.“ Das Gremium soll voraussichtlich zweimal im Jahr zusammenkommen, das nächste Treffen ist für den Herbst geplant.

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