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Neue ASU-Anlage bei Sasol Air Liquide stellt weltgrößte Sauerstoffproduktionseinheit fertig

| Redakteur: Gerd Kielburger

Air Liquide hat die weltweit größte Sauerstoffproduktionseinheit für Sasol, ein internationales integriertes Energie- und Chemieunternehmen, fertig gestellt. Air Liquide investierte rund 200 Millionen Euro in den Bau dieser Luftzerlegungsanlage (ASU) am südafrikanischen Standort Secunda mit einer Produktionskapazität von 5.000 Tonnen Sauerstoff pro Tag.

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Die weltgrößte Sauerstoffproduktion steht jetzt im südafrikanischen Secunda.
Die weltgrößte Sauerstoffproduktion steht jetzt im südafrikanischen Secunda.
(Bild: Air Liquide)

Paris/Frankreich – Das EPC-Unternehmen ist Eigentümer und Betreiber der ersten ASU, die Sasol an einen Spezialisten für industrielle Gasproduktion an diesem Standort ausgelagert hat. Die neue ASU befindet sich in Sasols Standort Secunda (etwa 140 km östlich von Johannesburg) und versorgt Sasol mit großen Mengen an Sauerstoff, die für die Herstellung von Kraftstoffen und Chemikalien verwendet werden.

Die Inbetriebnahme der Luftzerlegungsanlage stelle einen neuen Meilenstein in der Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen dar, so die Verlautbarung aus Paris, dem Hauptsitz von Air Liquide. Sasol hat die Anzahl der ASUs, die Air Liquide in den letzten 40 Jahren geliefert hat, auf 17 erhöht, mit einer gesamten Sauerstoffproduktionskapazität von mehr als 45.000 Tonnen Tag. Erstmals hat sich Sasol mit Secunda entschieden hat, einen Sauerstoffliefervertrag auszulagern.

Die Einheit sei von Air Liquides Engineering & Construction-Team unter Einsatz modernster Technologien entwickelt und gebaut worden. Damit würden nicht nur höchste Standards in Bezug auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und Effizienz erfüllt sondern auch die Produktionskapazität erhöht. Das Design der ASU basiert auf den proprietären Technologien von Air Liquide, darunter einige der ersten Innovationen im Luftkompressionsprozess, die eine jährliche Reduzierung des Stromverbrauchs um mehr als 20% ermöglichen und so zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks des Kunden beitragen.

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