Achema 2022 Achema-Veranstalter ziehen Halbzeit-Fazit

Von Wolfgang Ernhofer

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Aussteller aus 51 Ländern, Besucher aus 118 Nationen und das Ziel 2024 mehr Unternehmen, darunter einige Big Player der Branche, wieder auf der Achema zu haben – so viel zu den Zahlen, die auf der Pressekonferenz am Mittwochmorgen verkündet wurden. Die Verantwortlichen der Achema zeigten sich sichtlich erleichtert, dass die Messe stattfindet und grundsätzlich angenommen wird.

Zur Halbzeit der Messe standen (v.l.) Andreas Förster (Geschäftsführer der Dechema), Jürgen Nowicki (Vorsitzender des Achema-Ausschusses), Thomas Scheuring und Björn Mathes (Geschäftsführer Dechema Ausstellungs-Gesellschaft) Rede und Antwort.
Zur Halbzeit der Messe standen (v.l.) Andreas Förster (Geschäftsführer der Dechema), Jürgen Nowicki (Vorsitzender des Achema-Ausschusses), Thomas Scheuring und Björn Mathes (Geschäftsführer Dechema Ausstellungs-Gesellschaft) Rede und Antwort.
(Bild: Ernhofer/PROCESS)

„Ich bin nicht zufrieden, ich bin glücklich“, zeigt sich Dr. Thomas Scheuring zu Anfang der Pressekonferenz enthusiastisch. Der Dechema Ausstellungsgesellschaft-Geschäftsführer wähnt die Veranstaltung trotz schwieriger Begleitumstände auf der richtigen Spur und hofft auf besucherstarke verbleibende Tage.

Mit Ausstellern aus 51 Nationen liege die Achema voll im Soll, so Scheurings Geschäftsführer-Kollege Dr. Björn Mathes – 50-55 vertretene Nationen seien normal. Auch die – trotz der nach wie vor schwierigen Situation aufgrund von Corona – Internationalität der Besucher stimme. Bisher haben Menschen aus 118 Nationen Messe und Kongress besucht.

Linde Engineering-CEO Jürgen Nowicki berichtet vom eigenen Stand und lobte die guten Gespräche. Der Vorsitzende des Achema-Ausschusses bekräftigt auch wie wichtig der persönliche Austausch auf solchen Veranstaltungen sei – das Bedürfnis nach Austausch sei riesig und müsse befriedigt werden.

Kritische Fragen zur Besucherzahl, Ausstellerzufriedenheit, Internationalität und Diversität auf Panels

Vorläufige Besucherzahlen will die Messe noch keine bekanntgeben und verweist auf die Abschlussmeldung am Freitag. Bei kritischen Fragen sind die Verantwortlichen auf dem Podium allerdings nicht um Antworten verlegen. Die zweimalige Verschiebung der Messe war nicht zu vermeiden, so Mathes. Ebenso sei es verständlich, dass zu Beginn des Jahres, mit einer Omikron-Welle vor der Brust, einige Unternehmen Geschäftsentscheidungen treffen mussten, die unter anderem mit einer erneuten Kürzung des Marketing- und Messebudgets einhergingen. Dass dies die Achema treffe, sei ebenso selbstverständlich, aber durch die Veranstalter nicht zu verhindern.

Dr. Andreas Förster berichtet nach einer Frage zur mangelnden Internationalität sowie Diversität bei den Panels des Kongresses von den Schwierigkeiten im Vorfeld überhaupt Vortragende und Diskutanten zu finden. Der Dechema-Geschäftsführer wolle mit dem ganzen Team aber daran arbeiten, die Situation bis zur nächsten Achema zu ändern.

Zudem will das Achema-Team nach der Veranstaltung Gespräche mit den Ausstellern führen, ausführlich reflektieren und Maßnahmen finden, um die Hallen 2024 wieder zu füllen – mit Ausstellern und natürlich Besuchern.

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