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Funkenlöschanlagen

Abwarten und Teetrinken ist keine gute Option, wenn es um Brandschutzkonzepte geht

| Autor/ Redakteur: Denis Sauerwald / Jörg Kempf

In der Produktion eines großen Tee-Herstellers setzt man auf Funkenlöschanlagen von Fagus-Grecon, die alle kritischen Bereiche überwachen.

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Heiß in der Tasse – „heiß“ in der Herstellung: Die Tee-Verarbeitung ist nicht ungefährlich.
Heiß in der Tasse – „heiß“ in der Herstellung: Die Tee-Verarbeitung ist nicht ungefährlich.
(Bild: Synelnychenko Dmytro / Fotolia.com)

Die einstige handwerkliche Tee-Herstellung setzt sich heute aus den Schritten Welken, Rollen, Fermentieren, Trocknen und Sortieren zusammen. Bei diesen thermischen und mechanischen Verarbeitungsprozessen besteht die permanente Gefahr, dass durch eingetragene Fremdkörper (z.B. kleine Steinchen), durch bewegte Maschinenteile (z.B.Ventilatoren) oder beim Schneiden Funken oder heiße Teilchen entstehen. Werden diese in pneumatischen Transportleitungen bis in die Filteranlagen transportiert, kann sich das dort vorherrschende Staub-Luft-Gemisch schlagartig entzünden. Die Folge sind teilweise verheerende Explosions- und Brandereignisse, die neben möglichen Sach- und Personenschäden immer auch zu kostspieligen Produktionsunterbrechungen führen.

Diese Erfahrung musste auch die Martin Bauer Group aus dem mittelfränkischen Vestenbergsgreuth machen. Im Jahr 1930 als Kräuterverarbeitungswerk gegründet, produziert das Unternehmen an diesem Standort heute pro Jahr viele 1000 Tonnen Kräuter- und Früchtetees, Arzneitees sowie aromatisierte Schwarz- und Grüntees. Hinzu kommen u.a. Kräuter-, Früchte- und Tee-Extrakte sowie pflanzliche Pulver.

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Sichere Funkenerkennung

Nachdem es in der Vergangenheit immer mal wieder zu derartigen Brandereignissen gekommen war, ist das Unternehmen vor 16 Jahren dazu übergegangen, alle relevanten Fertigungsbereiche von Funkenlöschanlagen aus dem Hause Grecon zu überwachen. Seither werden die in den Rohrleitungen auftretenden Zündinitiale von Funkenmeldern sicher detektiert und rechtzeitig zum Verlöschen gebracht.

„Unsere Auftragsbücher sind voll. Einen Produktionsausfall können wir uns nicht erlauben“, bringt der Produktionsleiter von der Martin Bauer Group Konrad Ohlmann die Wichtigkeit einer solchen Brand- und Explosionsschutzanlage auf den Punkt.

Um eine hohe Erkennungsleistung sicherzustellen, kommen bei dem Tee-Hersteller durchweg Grecon-Funkenmelder des Typs FM 1/8 zum Einsatz. Diese hochsensiblen Melder wurden speziell für Förderleitungen oder Fallschächte mit hoher Materialbeladung konzipiert. Der Melder erkennt auch die Zündinitiale, die sich mitten im Produktstrom befinden, und das selbst dann, wenn die Optik bereits Materialanhaftungen aufweist.

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