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Abluftreinigung mit Cryo-Kondensation

Abluftreinigung eiskalt: Was bringt die Cryo-Kondensation mit Stickstoff?

| Autor/ Redakteur: Matthias Böckling, Jürgen Flach* / Dominik Stephan

Effiziente Abluftreinigung mit tiefkaltem Stickstoff: Ohne die verschiedensten Kohlenwasserstoffe sind viele Reaktionen unvorstellbar. Diese Stoffe nach der Produktion wieder aus den Abgasströmen zu entfernen, wird jedoch zur Herausforderung – es sei denn, man bleibt ganz cool: Wird die Cryo-Kondensation zum Abluft-Enabler in der chemischen Produktion?

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(Bild: Air Liquide; ©Ig0rZh, © Gun2becontinued-stock.adobe.com)

Alkohole, Aldehyde, Ketone und andere Kohlenwasserstoffe sind in der chemischen Produktion unverzichtbar. Ohne sie wären viele Prozesse gänzlich undenkbar. So vorteilhaft diese Stoffe sind, so sehr bereiten sie manchem Anlagenbetreiber Kopfzerbrechen, da sie nach der Reaktion wieder entfernt werden müssen. Der französische Gaseproduzent Air Liquide bietet mit der Cryo-Kondensationstechnologie ein modernes und effizientes Verfahren, um diesen Anforderungen gerecht zu werden.

Dabei setzten die Kälteexperten auf tiefkalten, flüssigen Stickstoff (Siedepunkt -196 °C) als Kältequelle. Während des Prozesses verdampft dieser und kühlt gleichzeitig das zu reinigende Rohgas so weit ab, dass die Gleichgewichtsbeladung der umweltschädlichen Substanzen die gesetzlichen Grenz­werte unterschreitet.