Offene Prozessautomatisierung bei Exxon Mobil Yokogawa wird Systemintegrator für Feldversuch zu „Open Process Automation“

Quelle: Pressemitteilung

Der Automatisierungshersteller Yokogawa wurde von Exxon Mobil als Systemintegrator für den Feldversuch einer offenen Prozessautomatisierung (Open Process Automation, OPA) ausgewählt. Damit soll die gesamte Produktionsanlage von Exxon Mobil an der US-amerikanischen Golfküste bedient werden.

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Yokogawa plant einen Feldversuch in einer Fertigungsanlage von Exxon Mobil an der US-amerikanischen Golfküste. (Symbolbild)
Yokogawa plant einen Feldversuch in einer Fertigungsanlage von Exxon Mobil an der US-amerikanischen Golfküste. (Symbolbild)
(Bild: Pixabay)

Im Rahmen des Projekts sollen das bestehende verteilte Steuerungssystem (DCS) und die speicherprogrammierbaren Steuerungen (PLCs) mit einem einfachen, integrierten System ersetzt werden, das den Open Process Automation Standard (O-PAS) erfüllt.

OPA ist eine standardisierte Prozesskontrollarchitektur, die derzeit vom Open Group Open Process Automation Forum (OPAF) entwickelt wird. Dabei handelt es sich um eine Gruppe von Endnutzern, Lieferanten, Systemintegratoren, Organisationen und Akademien. Sowohl Exxon Mobil als auch Yokogawa Electric Corporation sind Mitglieder des OPAF.

Der Feldversuch stellt einen bedeutenden Meilenstein für Yokogawa dar. Weiterhin verschiebt er die OPA-Technologie von der Konzeption hin zu einer Alternative zur herkömmlichen Automatisierung in der Prozessindustrie. Das Unternehmen hat mit der Front-End-Engineering-Design-Phase des Projekts begonnen. Das OPA-Feldversuchssystem, das mit mehr als 2000 I/O verbunden ist, wird voraussichtlich im Jahr 2023 in Betrieb genommen.

Die meisten Prozessindustrien sind mit der Integration zahlreicher unternehmenseigener Systeme in beinahe jede Prozessanlage und -einrichtung belastet. Dazu zählen Ausführungssysteme der Fertigung, DCSe, PLCs und ihre jeweiligen Mensch/Maschine-Schnittstellen und In-puts/Outputs (I/O). Dies kann zu hohen Investitions- und Gesamtbetriebskosten führen, insbesondere bei Betrieb und Wartung solcher Systeme.

Ein OPA-System ist darauf ausgelegt, diese Herausforderungen zu bewältigen, indem es die Integration von Komponenten verschiedener Anbieter durch Konfiguration und Anwendungsportabilität unterstützt.

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