Strategische Übernahme Worley Parsons übernimmt zwei Standorte der M+W Gruppe

Redakteur: Alexander Stark

Das australische Unternehmen Worley Parsons übernimmt zwei Standorte der deutschen M+W Gruppe in Ludwigshafen und Schwarzheide. Mit der strategischen Übernahme will sich das Unternehmen am Markt besser positionieren.

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Chris Gill (Global Director Chemicals, Worley Parsons), Paul Curry (General Manager Worley Parsons Deutschland) und Michael Wieber (Ludwigshafen Office Manager M+W Group) (v.l.) freuen sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit.
Chris Gill (Global Director Chemicals, Worley Parsons), Paul Curry (General Manager Worley Parsons Deutschland) und Michael Wieber (Ludwigshafen Office Manager M+W Group) (v.l.) freuen sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit.
(Bild: Worley Parsons)

Ludwigshafen – Die Übernahme der deutschen Regionalbüros sei ein Meilenstein für Worley Parsons, so das Unternehmen. Der bestehende Standort in Ludwigshafen und die erworbenen Flächen von M+W werden zu einem gemeinsamen Unternehmen mit rund 80 Mitarbeitern in Deutschland zusammengefasst. M+W beschäftigt am übernommenen Standort rund 50 Mitarbeiter.

Die deutsche Gruppe erbringt Engineering-Dienstleistungen für World-Scale-Anlagen. Die akquirierten Büros bieten Ingenieurleistungen für Kunden der chemischen Industrie in den Regionen Ludwigshafen und Schwarzheide. Diese Dienstleistungen umfassen Machbarkeitsstudien und Konzeptentwicklungen, Engineering, Projekt- und Baumanagement.

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M+W hat zudem den Standort in Schwedt an John Brown Voest (JBV) veräußert, das zur Griesemann-Gruppe gehört. Das Deutschlandgeschäft von M+W Central Europe will sich mit diesem strategischen Schritt künftig auf die Bereiche Advanced Technology Facilities (insbesondere Semiconductors), Life Sciences (insbesondere Pharma, Biopharma, Food & Nutrition und Consumer Care) und Specialty Chemicals sowie Datencenter konzentrieren.

Ende 2017 eröffnete Worley Parsons ein Büro in Ludwigshafen. Bis heute hat das Unternehmen über 1000 Projekte in der chemischen Industrie auf allen Kontinenten abgewickelt, von Großprojekten mit Machbarkeitsstudien, Design, Beschaffung, Bau und Projektmanagementlösungen bis hin zu kleinen Studien.

Der Kauf der Chemiesparte sei ein weiterer Schritt des australischen Unternehmens, um eine starke Präsenz im europäischen Chemiesektor aufzubauen, so Andrew Wood, Chief Executive Officer von Worley Parsons. Die Übernahme wird aus bestehenden Mitteln finanziert, erklärte das Unternehmen.

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