Partikelmessung in Wasser Wissen, was drin ist: Partikelmessung ist Kandidat für IHK-Forschungspreis

Redakteur: Dominik Stephan

Die Partikelkonzentration in Regen- oder Oberflächenwasser bestimmen, ohne eine Probe ziehen zu müssen: Mit einer entsprechenden Technologie überraschte Nivus zusammen mit Forschern der Uni Stuttgart im Oktober die Wasser-Welt. Jetzt ist das neue Verfahren ein heißer Kandidat für den Forschungspreis der IHK, der 2021 verliehen wird.

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Die kontinuierliche Feststoffkonzentrationsmessung mit dem Parameter AFS (Abfiltrierbare Stoffe) auf Multi-Echo-Basis mit dem Nivuparq 850.
Die kontinuierliche Feststoffkonzentrationsmessung mit dem Parameter AFS (Abfiltrierbare Stoffe) auf Multi-Echo-Basis mit dem Nivuparq 850.
(Bild: Nivus)

Schon jetzt steht fest, dass im April 2021 Nivus sich über den Forschungspreis in Gold oder Silber freuen kann. Das patentierte Verfahren zur Bestimmung der ist das Ergebnis einer Forschungs-Kooperation mit dem Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft der Universität Stuttgart. Die Technologie, die Nivus im Oktober erstmals öffentlich vorstellte, wurde während der Entwicklungsphase durch das Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.

Die ultraschallbasierte Lösung wird hauptsächlich zur kontinuierlichen Überwachung von Regen- und Oberflächenwasser genutzt. Das Messsystem ermöglicht sowohl die Erfassung von Feststofffrachten als auch der Korngrößenverteilung in Echtzeit. Aufgrund der kontinuierlichen Erfassung des Messsystems können aufwändige Probenahmen eingespart werden, erklären die Entwickler. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten für die Qualitätsbeurteilung von Wasser z. B. bei Überprüfung der Feststoffrückhaltewirkung von Regenbehandlungsanlagen oder bei qualitätsabhängiger Steuerung von Regenwasserströmen in Echtzeit.

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