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Fässer und Druckbehälter

Wie viel Geld steckt noch im Fass?

| Redakteur: Manja Wühr

Druckbehälter mit Entleerungssystem für die pharmazeutische Industrie
Druckbehälter mit Entleerungssystem für die pharmazeutische Industrie ( Bolz Intec)

Mit hochwertigen Edelstahl-Fässern lagert die Pharmaindustrie sensible und hochtoxische Vor-, Zwischen- und Endprodukte. Dabei schlägt nicht nur das aufwändig gefertigte Fass aus teurem Edelstahl zu Buche. Auch die Reinigung und Aufbereitung der Fässer hat seinen Preis. Fassspezialisten aus Argenbühl zeigen, dass Qualität und kleine Preise durchaus zusammenpassen.

Sehr hochwertige sowie sensible Stoffe in der pharmazeutischen Industrie erfordern eine besonders sichere Lagerung. Bolz Intec fertigt Druckbehälter für die pharmazeutische Industrie aus hochwertigen Werkstoffen. In den Druckbehältern werden Stoffe, Flüssigkeiten, halbfeste und feste Medien transportiert sowie steril und sicher gelagert.

Ressourcen sparen mit dem Best-Cost-Drum
Ressourcen sparen mit dem Best-Cost-Drum (Bild: Bolz Intec;© Artem Shadrin/Fotolia.com)

Die eigene Konstruktionsabteilung konzipiert, plant und entwickelt jeden dieser Behälter nach individuellen Anforderungen. Dabei fertigen die Spezialisten aus Argenbühl nach der Druckgeräterichtlinie und dem GMP-Standard. Im Normalfall verfügt Bolz Intec über ein Standardsortiment mit den Durchmessern 234 mm, 395 mm und 560 mm, mit vielen verschiedenen Volumina, einem Klöpperboden nach DIN 28011, Handgriffe, einem Tri-Clamp-Stutzen nach DIN 32676, einer Oberfläche innen RA <0,25 µm, außen RA <1,2 µm und einem Betriebsdruck zwischen -1/+3 bar. Sonderanfertigungen werden ebenfalls gefertigt. Zudem können mit dem neuen Fassentleerungssystem hochviskose, pastenartige und nicht selbst fließfähige Stoffe mit einer Förderleistung zwischen 30 und 40 l/min aus 200 l- Edelstahlfässer entleert werden.

Bolz Intec beschäftigt sich nicht nur mit Kleinserien, sondern auch mit der Weiterentwicklung von bestehenden Produkten unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit, Budgetschonung und Ressourcenschonung. Gerade diese Aspekte sind sehr wichtig, steht die Pharma­branche doch unter starkem Druck der Kostenschraube.

Single-use in Edelstahl

Genau hier greift die neue Produktentwicklung: Das Best-Cost-Edelstahlfass für die Single-use-Anwendung ist genau auf die Probleme hinsichtlich des enormen Kostendrucks abgestimmt. Für das Best-Cost-Edelstahlfass mit einer Bordierung verwendet das Unternehmen aus Argenbühl einen dünnwandigen Edelstahl, beispielsweise 1.4301, mit einen Durchmesser von 560 mm und ein Volumen von 200 l. „Bolz Intec hat sich über die Jahre ein großes Know-how bei der Verarbeitung von Edelstählen erarbeitet – gerade auch bei dünnwandigem Material.“ Es können auch höherwertige Werkstoffe verwendet werden.

Das Best-Cost-Drum zeichnet sich durch hohe Qualität vor allem beim Schweißen der dünnwandigen Edelstähle aus. Zudem bietet es niedrige Anschaffungskosten sowie verlässliche Stabilität und Bruchfestigkeit. Auch der wirtschaftliche Vorteil lässt sich nicht von der Hand weisen: Durch den Einsatz des Best-Cost-Drum werden Ressourcen eingespart, da das Fass direkt nach der Nutzung dem Recyclingprozess zugeführt wird. Die Reinigung entfällt somit. Gleichzeitig werden dadurch Zeit und Kosten in nicht unerheblichem Umfang eingespart. Durch den Recyclingrückfluss ist das Ganze noch ein positiver Beitrag für die Umwelt. Die Patentanmeldung ist im Gange. Die Gefahrgutzulassung für das Best-Cost-Drum wurde beantragt.

Ergänzendes zum Thema
 
Nachgefragt bei Cornelius Mauch, Geschäftsführer von Bolz Intec: „Die Lösung liegt in der Produktion von individuellen Fässern in Kleinserien“

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