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Leittechnik-Modernisierung[Gesponsert]

Wie Sie in Rekordzeit den Wartungsstau überwinden

Leitsystemschrank bei Trinseo: Der Kunststoffhersteller verwendete VIP-Übergabemodule, vorkonfektionierte Systemkabel und Klemmenadapter und senkte die Zeit für die Umrüstung um zwei Wochen.
Leitsystemschrank bei Trinseo: Der Kunststoffhersteller verwendete VIP-Übergabemodule, vorkonfektionierte Systemkabel und Klemmenadapter und senkte die Zeit für die Umrüstung um zwei Wochen. (Bild: Phoenix Contact)

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Es herrscht Stau in NRW, Wartungsstau. Und nicht nur dort: Chemieanlagen in ganz Europa, entstanden vor 20, 30 oder sogar 50 Jahren, müssen dringend modernisiert werden. Die in ihnen verbaute 19-Zoll-Technik sowie manches in die Jahre gekommene Prozessleitsystem sind auszutauschen. Planer, Systemintegratoren und Betreiber können sich dabei Unterstützung bei Phoenix Contact holen: Ein spezielles Adaptionskonzept für Brownfield-Prozessanlagen erleichtert und beschleunigt die Einführung moderner Leitsysteme und Steuerungstechnik.

„Die Ersatzteillieferung ist nicht mehr lange sichergestellt.“ Dieser unwillkommene Bescheid wirkt wie ein Weckruf. Auslauf- und Obsolete-Produkte im Bereich der Automatisierungstechnik zwingen Betreiber verfahrenstechnischer Anlagen zur meist ohnehin längst fälligen Modernisierung. Inzwischen sind oft deutlich leistungsfähigere Nachfolger der in der jahrzehntealten Produktionsstätte eingesetzten, abgekündigten Produkte auf dem Markt: beispielsweise moderne Steuerungen, hochverfügbare und fehlersichere CPUs, platzsparende Interfacemodule und selbstverständlich leistungsfähige Prozessleitsysteme.

Dabei geht es nicht nur um den Ersatz alter Technik, sondern immer auch darum, die Erneuerung zukunftsweisend zu gestalten. Für die einen gilt es, Voraussetzungen für eine höhere Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit ihrer Anlage zu schaffen, für die anderen, den Platz im Schaltschrank besser zu nutzen, um so die Grundlagen für künftige Erweiterungen zu legen. Und viele Betreiber denken noch weiter und wollen mit der Modernisierung zugleich den Herausforderungen wie der Digitalisierung den Weg bereiten.

Wer sich all dem stellen und den Wartungsstau in seiner Anlage beseitigen will, möchte dies mit so wenig Aufwand wie möglich tun. Die in die Jahre gekommenen Anlagen produzieren häufig Commodities oder sind Teil einer Wertschöpfungskette, in der sie Basisprodukte für weitere Anlagen downstream herstellen. Die zu modernisierende Anlage sollte daher so kurz wie möglich stillstehen. Ist sie im Rahmen eines planmäßigen Shut-Downs oder gar im laufenden Betrieb zu erneuern, spart das meist viel Geld. Insbesondere Fehler während des Umbaus müssen vermieden werden, denn sie würden aus einem geplanten Stillstand für kurze Zeit einen ungeplanten, nicht kalkulierbaren machen. Die resultierenden Einbußen bei der Liefertreue mag sich kein Betreiber leisten.

Umrüsten bei bestehender Feldverdrahtung

Nicht nur möglichst geringe Umrüstkosten sowie aufs Nötigste minimierte Stillstandzeiten sind anzustreben. Viele Betreiber möchten darüber hinaus bei der Erneuerung der Steuerungs- und Leittechnik ebenfalls die existierende Feldverdrahtung beibehalten. Das bedeutet aber: Zieht die neue Technik ein, passen die Anschlüsse nicht mehr. Damit die notwendigen Adaptionsarbeiten schnell und fehlerfrei ablaufen, bietet Phoenix Contact Systemverkabelungskonzepte, die die Feldsignale an das neue Leitsystem übergeben.

Beispielhaft wurde das bei einer Kunststoffanlage von Trinseo Plastics im belgischen Tessenderlo durchexerziert. Die Steuerungstechnik inklusive des 30 Jahre alten Leitsystems wurde dort ersetzt. Im Rahmen des Retrofits hat der verantwortliche Global Process Engineer Wim van Drongelen zusammen mit Phoenix Contact dazu ein Konzept entwickelt, das nicht nur die schnelle Umstellung dieses sowie aller weiteren Trinseo-Standorte, die ebenso zu modernisieren waren, sicherstellt. Eine Null-Fehler-Strategie sollte realisiert werden – und das mithilfe von so wenigen I/O-Tests wie möglich.

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