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Wasserschläge und Druckstöße vermeiden Wer klopft denn da im Rohr? Dem Druckstoß auf der Spur

| Autor / Redakteur: Karim Mahraz* / Dominik Stephan

Evaluieren und Minimieren von Wasserschlag in einem Flüssig-Probenahme­system – Ein häufiges Problem in Flüssig-Probenahmesystemen stellen so genannte Wasserschläge dar; meist mit schwerwiegenden Folgen. Es handelt sich dabei um Druckstöße, die in jedem Flüssigkeitssystem auftreten können. Zu hohe Druckstöße können die Komponenten des Systems schwer beschädigen.

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Wasserschläge sind nicht nur lästig, sondern können auch zu Schäden im Betrieb führen.
Wasserschläge sind nicht nur lästig, sondern können auch zu Schäden im Betrieb führen.
(Source: ©Ilona Baha - stock.adobe.com; showcake - stock.adobe.com; [M]Roehm )

Das Phänomen der Wasserschläge (engl. 'Water Hammer') kennen viele aus Sanitär- und Heizungsinstallationen als klopfendes Geräusch in den Leitungen, wenn die Armatur zugedreht wird. Die Auswirkungen in Probenahmesystemen sind gravierender: Eine plötzliche Druckspitze, verursacht durch rasches Schließen eines Absperrhahns, pulsiert durch das System und beschädigt Manometer, Durchflussmesser, Pumpen und andere empfindliche Komponenten. Ist der Impuls stark genug, kann dies zum Bersten der Leitungen oder der Anschlüsse führen. Handelt es sich um ein giftiges/toxisches Medium oder Flüssigkeiten mit hohen Temperaturen, ist dies ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Druckstöße sind für Anlagenbetreiber nicht nur rätselhaft, sondern auch störend und richten ernsthafte Schäden an. Speziell in Probenahmesys wird ihre eigentliche Ursache häufig übersehen oder falsch interpretiert. Woher kommt der Überdruck, wo doch der maximale Systemdruck nicht überschritten wird?

Weiß der Betreiber wonach er suchen muss, können Wasserschläge erkannt und minimiert werden. Sehen wir uns an, was in einem Probenahmesystem abläuft, wenn Druckstöße entstehen.