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Für den Einsatz in der sterilen Verfahrenstechnik stehen Ausführungen mit frontbündiger Membran zur Verfügung. Das Messglied wird direkt mit dem aseptischen Prozessanschluss verschweißt, um eine totraumfreie Anbindung zu gewährleisten. Da Plattenfedermanometer mit einer trockenen Messzelle arbeiten, ist außerdem eine mögliche Kontamination durch eine Übertragungsflüssigkeit ausgeschlossen.
Fazit: Niedrige Messbereiche, hohe Überlastsicherheit, Sondermaterialen für aggressive Medien, offene Flansche für viskose Medien: Die hier aufgezeigten Stärken unterstreichen die Einsatzvielfalt dieses Manometer-Typs in der Prozessindustrie. Geradezu prädestiniert sind Plattenfedermanometer für höchste Anforderungen an die Beständigkeit gegenüber aggressiven Medien, wie sie in Chemie oder Petrochemie auftreten können.
Für raue Bedingungen in der Öl- und Gasindustrie sind sie ebenfalls ausgelegt: Wika-Plattenfedermanometer in Standardausführung (CrNi-Stahl bzw. Inconel) sind z.B. nach den Anforderungen der Norm NACE 0175 bis zu einer Temperatur von 120 °C qualifiziert und damit für Sauergas-Anwendungen geeignet. Diese Fähigkeit ist durch Tests eines unabhängigen Instituts bestätigt.
Vorteil der fremdenergiefreien Messung
Mechanische Druckmessgeräte wie Plattenfedermanometer spielen auch im digitalen Zeitalter weiterhin eine wichtige Rolle. Ihr Vorteil: die zuverlässige und fremdenergiefreie Messung und Anzeige. Außerdem lässt sich mit ihnen die Brücke zur elektrischen Messtechnik schlagen: durch Ausführungen mit unterschiedlichen Schaltkontakten oder analogem Ausgangsignal. Elektronische Messwertverarbeitung mit einer zusätzlichen mechanischen Vor-Ort-Anzeige ist angesichts der zunehmenden Sicherheitsbestimmungen im Anlagenbau weiterhin eine interessante Perspektive.
* Die Autorin ist Product Manager Process Gauges, Process Instrumentation bei der Wika Alexander Wiegand SE & Co. KG, Klingenberg. Kontakt: Tel. +49-372-132-0
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