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Modulare Automation

Warum modulare Automation klare Vorteile für Anlagenbauer und -betreiber bietet

| Autor/ Redakteur: Oleg Makarov / Jörg Kempf

Die vierte industrielle Revolution zielt darauf ab, Produkte flexibel und individuell gestaltbar zu machen. Viele stellen sich daher ein Szenario vor, in dem sie etwa die Lackierung, Sitze und Felgen ihres neuen Pkws frei wählen und noch während der Produktion anpassen können. Doch meist bedenken sie dabei nicht, woher die Vielzahl der einzelnen Varianten kommen soll – nämlich aus der chemischen Industrie.

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Denken in Modulen: Da diese klein zu halten sind, stellen sich besondere Anforderungen an die installierte Automatisierungstechnik. Vor allem schmale Bauformen sind angesagt.
Denken in Modulen: Da diese klein zu halten sind, stellen sich besondere Anforderungen an die installierte Automatisierungstechnik. Vor allem schmale Bauformen sind angesagt.
(Bild: © BillionPhotos.com - stock.adobe.com )

In der Chemieindustrie gibt es zahlreiche Beispiele von Produkten, die nur in einem bestimmten Zeitraum sowie einer begrenzten Menge nachgefragt werden. Dies ist u.a. bei einer Trendfarbe der Fall, die zudem eine spezielle Struktur aufweist. Die Farbe wird lediglich für eine Saison hergestellt und dann aus dem Sortiment gestrichen. Selbstverständlich entsorgt der Anbieter die Anlage, in der die Farbe produziert worden ist, nicht, sondern baut sie um und verwendet sie danach zur Fertigung anderer Produkte.

Die Anlage erweist sich heute also eher als eine Art Ersatzteillager. Darüber hinaus reduzieren sich die Engineering-Kosten für die neu zusammengestellte Anlage nicht.