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Tauchmotorströmungserzeuger

Verstellbare Propellerblätter erhöhen den Wirkungsgrad des Strömungserzeugers

| Redakteur: Gabriele Ilg

Mit dem Popl-I hat Landia einen Tauchmotorströmungserzeuger entwickelt, bei dem sich die einzelnen Propellerblätter verstellen lassen. Dadurch kann exakt auf die Gegebenheiten im Becken reagiert werden – bei einer gleichzeitigen Minderung des Strombedarfs.

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Als langsam laufender Strömungserzeuger dient der Popl-I dem Umwälzen großer Wassermengen, beispielsweise in Belebungsbecken, Oxidationsgräben sowie weiteren anoxischen oder anaeroben Becken.
Als langsam laufender Strömungserzeuger dient der Popl-I dem Umwälzen großer Wassermengen, beispielsweise in Belebungsbecken, Oxidationsgräben sowie weiteren anoxischen oder anaeroben Becken.
(Bild: Landia/Gert Laursen)

Als langsam laufender Strömungserzeuger dient der Popl-I dem Umwälzen großer Wassermengen, beispielsweise in Belebungsbecken, Oxidationsgräben sowie weiteren anoxischen oder anaeroben Becken – die Stellen, an denen Klärwerksbetreiber in der Regel einen hohen Stromverbrauch verzeichnen. Deswegen wurde der neue Strömungserzeuger speziell auf Energieeffizienz hin optimiert, angesetzt an allen drei Hauptbestandteilen: Drehstromasynchronmotor, Getriebe und Propeller.

Beim Motor beispielsweise werden nun auch Ausführungen mit energiesparenden IE2- bzw. IE3-Motoren angeboten. Je nach Beckenform und -größe kann dabei zwischen zahlreichen verschiedenen Motorgrößen mit Leistungswerten von 1,1 -7,5 kW gewählt werden, um eine Überdimensionierung und somit unnötigen Stromverbrauch zu vermeiden. Beim Getriebe setzte Landia auf effizient niedrige Drehzahlen: Diese betragen je nach Übersetzung des Getriebes zwischen 19 und 47 min-1 – ein langsam drehender Propeller ist bei gleichem Stoß effizienter als ein kleiner, schnell drehender.

Den größten Anteil an der Steigerung der Effizienz hat jedoch der Propeller: Je größer der Propeller, desto größer der Schub bei einer geringen Drehzahl, da die Abtriebsfläche zunimmt. Deswegen kann beim Popl-I zwischen zwei Propellerdurchmessern – 1700 oder 2300 mm – gewählt werden. Dadurch sind trotz niedriger Drehzahlen Geschwindigkeiten in der Propellerspitze von 1,9-4,2 m/s möglich. Darüber hinaus lassen sich die Propellerblätter flexibel an die Arbeitsbedingungen des Erzeugers anpassen. Dies gelingt durch die Verstellung der einzelnen Propellerblätter in der Winkelanstellung. So kann mit dem Rührwerk in Abhängigkeit der Beckengeometrie der Energiebedarf auf 1 W/m3 reduziert werden.

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Damit der Strömungserzeuger auch in aggressiven Abwässern eine hohe Lebensdauer erreicht, ist die Propellerwelle in Kombination mit einer Fettkammer dreifach gegen das Medium abgedichtet: mit zwei Nitril-Dichtungen und einer Gleitringdichtung. Außerdem verfügt er über ein druckwasserdichtes Gehäuse der Schutzart IP68. Bei Bedarf ist darüber hinaus eine Version mit Ex-Schutz lieferbar. Der Motor der Thermoschutzklasse F hält darüber hinaus Temperaturen bis zu 155 °C stand.

Vor allem die Propellerflügel zeichnen sich durch ihre Beständigkeit aus: Da sie aus Edelstahl sind, werden sie weder durch das Medium angegriffen, noch zeigen sie Ermüdungserscheinungen, so Landia

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