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Die Ableiter werden bequem darauf gerastet und automatisch mit dem Controller verbunden. Der Anwender hat dann keinen Verdrahtungsaufwand. Der Controller kann bis zu zehn Ableiter versorgen und überwachen. Sollte das System erweitert werden, kann durch einfaches Anreihen eines weiteren Tragschienenverbinders ein zusätzliches ÜSG integriert werden. Kurzfristige Planungsänderungen sind dann kein Thema mehr – im Gegensatz zu Systemen mit drahtgebundener Versorgung und Überwachung des Überspannungsschutzes.
In der Praxis kommt es auch oft vor, dass ÜSG innerhalb eines Schaltschranks nicht alle auf einer Montageschiene sitzen. Damit kein weiterer Controller nötig wird, kann über einen Steckverbinder die Überwachung und Versorgung der Ableiter auf eine zweite Montageschiene erweitert werden (siehe Bildergalerie, Abb. 3).
Fazit
In Anlagen mit explosionsgefährdeten Bereichen ist ein fundiertes Blitz- und Überspannungsschutzkonzept unabdingbar. Neben der Verfügbarkeit der Anlage steht auch die Sicherheit von Mensch und Umwelt im Vordergrund. Viele Hersteller bieten hier Überspannungsschutzgeräte mit der Zündschutzart Eigensicherheit Ex-i. Die meisten dieser Geräte bieten aber keine Selbstüberwachung, obwohl dies gerade in Ex-Bereichen vorteilhaft ist.
Das Überspannungsschutzsystem Plugtrab PT-IQ Ex bietet hier eine Reihe von Vorteilen. Bei einer Beeinträchtigung des ÜSG kann der Betreiber dann sofort handeln und auf diese Weise die Verfügbarkeit und Sicherheit seiner Anlage erhöhen.
* Der Autor ist im Produktmarketing Netz- und Signal-Qualität Trabtech bei der Phoenix Contact GmbH & Co. KG in Blomberg tätig.
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