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Ökobilanzierung TÜV Rheinland bündelt Service zu Ökobilanzierung

| Redakteur: Sonja Beyer

Weil Hersteller sich zunehmend mit den Umweltauswirkungen ihrer Produkte und Tätigkeiten beschäftigen, hat TÜV Rheinland seinen Service zu Ökobilanzierung und Carbon Footprint gebündelt. Ein internationales Kompetenzteam führt Nachhaltigkeitsbewertungen durch.

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Ein neues, internationales Kompetenzteam ist beim TÜV Rheinland für Ökobilanzen zuständig. (Bild: TÜV Rheinland)
Ein neues, internationales Kompetenzteam ist beim TÜV Rheinland für Ökobilanzen zuständig. (Bild: TÜV Rheinland)

Köln – „Die Arbeit von Unternehmen hinterlässt viele Spuren in Natur und Umwelt. Insbesondere die Belastung der Atmosphäre mit Treibhausgasen hat in den vergangenen Jahren weiter zugenommen. Unternehmen werden daran gemessen, ob sie dieses Problem ernsthaft angehen“, sagt Ralf-Martin Müller, Experte für Ökobilanzierungen und Nachhaltigkeit bei TÜV Rheinland. Langfristig verantwortliches unternehmerisches Handeln minimiere für Unternehmen wirtschaftliche Risiken und erhöhe den Erfolg.

Um auf den wachsenden Trend zu reagieren, dass Unternehmen sich zunehmend mit neuen Fragestellungen beschäftigen, die sich insbesondere um die Umweltauswirkungen eines Produktes oder des unternehmerischen Handelns selbst drehen, hat TÜV Rheinland seine Aktivitäten zur nachhaltigen Analyse und Bewertung von Produkten sowie Unternehmen gebündelt: Ein internationales Kompetenzteam, zu dem Experten aus China, Deutschland und den USA gehören, bewertet die Nachhaltigkeit von Produkten und Unternehmen.

Das Leistungspaket des Prüfdienstleisters zur Analyse der Nachhaltigkeit umfasst neben der Ökobilanz nach ISO 14040 und 14044 auch vergleichende Ökobilanzen, die Erstellung von Ökoprofilen und des CO2-Fußabdrucks von Produkten. Für Produkte werden ferner Analysen zum Waterfootprint, zur Ökoeffizienz und zur Umweltproduktdeklaration (Environmental Product Declaration, EPD) durchgeführt. Die EPD erfasst den Lebenszyklus eines Produktes vollständig und spielt im Bausektor bereits heute eine wichtige Rolle. Weitere Projekte setzen die Fachleute unter anderem bereits in der Konsumgüter- und Lebensmittelindustrie, im Logistiksektor sowie in der Automobil- und Chemiebranche um.

Wachsende Bedeutung kommt nach Müllers Einschätzung dem Corporate Carbon Footprint zu. Durch diese Analyse machen Unternehmen die Auswirkungen ihres wirtschaftlichen Handelns auf das Klima transparent und können diese im nächsten Schritt reduzieren.

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