Prof. Wilhelm Albert Meulenberg (links) und Falk Schulze-Küppers (rechts) mit Gastrennmembran (Forschungszentrum Jülich / T. Schlößer)
Co-Elektrolyse

Effiziente Kraftstoffproduktion dank 3D-Druck

Die Co-Elektrolyse ist ein neuer Weg, um aus CO2 und Wasser synthetische Kraftstoffe und Chemikalien herzustellen. Im Projekt Prometheus will das Forschungszentrum Jülich mit weiteren Partnern nun mittels 3D-Druck einen Membranreaktor für die Herstellung synthetischer Kraftstoffe mit extradünnen Zellen entwickeln. Dieser soll deutlich effizienter und kostengünstiger sein als bisherige Anlagen, die sich größtenteils noch in einem experimentellen Stadium befinden.

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Nur aus Luft und Wasser stellen Fraunhofer-Forscher in dieser elektro-lytischen Zelle mit Strom Wasserstoffperoxid für den dezentralen Einsatz her. (Fraunhofer IGB)
Neue Elektrolysezelle

Dezentral Wasserstoffperoxid mit Überschussstrom herstellen

Um Stromspitzen bei der regenerativen Energiewandlung aus Wind oder Sonne auszugleichen, kann Überschussstrom auch für die dezentrale Herstellung von Chemikalien genutzt werden. Das Fraunhofer IGB hat eine Elektrolysezelle entwickelt, in der sich mit elektrischer Energie nur aus Wasser und Luft Wasserstoffperoxid herstellen lässt. Eine mögliche Anwendung der Wasserstoffperoxid-Synthese direkt vor Ort ist die oxidative Abwasserreinigung.

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