Die CO2-Emissionen steigen weiter an. Ein Großteil davon stammt aus dem Stromsektor. (BP)
BP Energy Outlook

CO2-Reduktion unter schwierigen Vorzeichen: Energiebedarf könnte bis 2040 um ein Drittel steigen

BP hat die neue Ausgabe seines BP Energy Outlook vorgestellt. Demnach steht die Welt vor einer doppelten Herausforderung: Zum einen den Bedarf an mehr Energie zur Unterstützung des globalen Wirtschaftswachstums und steigenden Wohlstands zu decken und gleichzeitig einen Übergang in eine CO2-ärmere Zukunft zu realisieren. Der Ausblick beleuchtet auch eine Reihe anderer Fragen, darunter mögliche Auswirkungen eskalierender Handelsstreitigkeiten und verschärfte Vorschriften für Plastikprodukte.

Weiterlesen
Um langfristig höhere Betriebskosten zu vermeiden, ist es wichtig, den Reinraum genau auf die jeweiligen Prozessanforderungen anzupassen. (Bild: Chemgineering)
Reinraumklimatisierung

Reinräume zielorientiert und kostenbewusst planen

Ein Reinraum sollte genau so auf die Prozessanforderungen zugeschnitten sein wie ein Maßanzug auf seinen Träger. Als Alternative greift man oft zum Reinraum „von der Stange“, der jedoch spezifische Einflussfaktoren zur Erfüllung der Prozessanforderungen wenig berücksichtigt. Langfristig kann dies sogar erheblich höhere Betriebskosten verursachen. Und auch die Erstinstallation kann deutlich kostspieliger als nötig ausfallen.

Weiterlesen
Die Geschäftsführung von Infraserv Höchst: Dr. Joachim Kreysing (l.) und Jürgen Vormann (wmp-wizard-media Fotografie-Schepp)
Chemieparkmanagement

Erfolgreiches Jahr für Chemiepark-Betreiber: Infraserv Höchst knackt die Milliarde

Der Chemieparkbetreiber Infraserv Höchst kann 2018 einen konsolidierten Umsatz von 1,039 Milliarden Euro verbuchen. Besonders die Bereiche Site Services und Logistik performten im Jahresvergleich gut. Und die Zukunft des ehemaligen Höchst-AG-Stammsitzes scheint dank Investitionen der Standortgesellschaften in dreistelliger Millionenhöhe auch in Zeiten der Konjunkturdelle sicher…

Weiterlesen
Energie aus erneuerbaren Quellen speichern – das ist eine der Herausforderungen der Energiewende. (Pascal Armbruster, KIT)
Katalytische Systeme als Basis

Schwerpunktprogramm erforscht chemische Speicherung erneuerbarer Energien

Gleich zwöft große Forschungskonsortien untersuchen im Schwerpunktprogramm „Katalysatoren und Reaktoren unter dynamischen Betriebsbedingungen für die Energiespeicherung und -wandlung“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), wie sich katalytische Reaktionssysteme unter schwankenden Bedingungen verhalten. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordiniert das Schwerpunktprogramm.

Weiterlesen
Schaufeln zum Jubiläum: V.l.n.r. Dr. Wolfgang Verbeek (ehemaliger Betriebsleiter), Dieter von Borstel (Meister der ersten Stunde), Dr. Stefan Dresely (Leiter Chempark Krefeld-Uerdingen), Dr. Rob Eek (Betriebsleiter), Dr. Klaus Jaeger (Leiter Standortverbund NRW), Andreas Amling, (Leiter Basic Chemicals Bayer MaterialScience) (Archiv: Vogel Business Media)
50 Jahre Chlorproduktion in Krefeld-Uerdingen

Wege zur besseren Energieeffizienz bei der Chlorproduktion

Vor genau 50 Jahren startete Bayer am Standort Krefeld-Uerdingen die Chlorproduktion. Heute verfügt die Anlage über eine Gesamtkapazität von 240.000 Jahrestonnen, die sich etwa zur Hälfte auf die Membran- und die Quecksilbertechnik aufteilen. Eine neuerliche Investition läutet nun den kompletten Ausstieg aus dem Quecksilberverfahren ein: die Sauerstoffverzehrkathoden (SVK)-Technologie.

Weiterlesen
Die Wissenschaftler der TU Dresden wollen einen konventioneller Bioreaktor im Pilotmaßstab mit einem Fassungsvermögen von 70 Litern so modifizieren, dass die Wasserstoff-produzierenden Mikroorganismen im Inneren mit Licht kultiviert werden können. (Bild: TU Dresden)
Forschungsprojekt

Nachwuchsforscher entwickeln biogenen Wasserstoff

Aus Bakterien und Algen Wasserstoff entwickeln – mit einem neuartigen Verfahren wollen Nachwuchsforscher der TU Dresden diese Umwandlung ermöglichen. Das Projekt für die biogene Wasserstoffproduktion wird mit 1,7 Millionen Euro über den Europäischen Sozialfond (ESF) gefördert. Die Wissenschaftler sollen dabei auch Techniken entwickeln, die industriell einsetzbar sind.

Weiterlesen
 (Bild: Pressefoto BASF)
Eurochlor 2014

Chlorfrei in die Zukunft? Eurochlor zwischen Bangen und Hoffen

Europas Chlorchemie am Scheideweg – Internationale Konkurrenz, geringe Margen und hohe Energiekosten setzen der Branche zu. Jetzt fordert eine EU-Richtlinie ein vorzeitiges Ende des traditionellen Amalgamverfahrens. Wir haben auf der Euro Chlor Technology Conference 2014, dem Treffpunkt der europäischen Chlorchemie im spanischen Madrid, genauer hingehört, wie es mit der Branche weitergeht.

Weiterlesen