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Kunststoffe Fluorelastomere sagen PVC und Silikon den Kampf an

| Redakteur: Kristin Breunig

Hohe Beständigkeit gegenüber chemischen Stoffen, Strapazierfähigkeit und Elastizität finden sich normalerweise bei PVC- oder Silikonschläuchen, nicht bei Kunststoffen – normalerweise. Fluorelastomere wie FPM/FKM oder FFKM besitzen diese Eigenschaften.

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Fluorelastomere sind ähnlich strapazierfähig und elastisch wie PVC oder Silikon.
Fluorelastomere sind ähnlich strapazierfähig und elastisch wie PVC oder Silikon.
(Bild: RCT Reichelt Chemietechnik)

Diese Fluorkautschuke sind sowohl chemisch und thermisch sehr gut beständig sowie elastisch verformbar. Durch die Kombination dieser Eigenschaften werden solche Elastomere bevorzugt eingesetzt, wenn Elastizität trotz kritischer Bedingungen gefordert wird, beispielsweise als Material für Dichtungen oder Pumpenschläuche, wie sie von RCT Reichelt Chemietechnik angeboten werden.

Die ausgezeichnete chemische Stabilität gepaart mit der hohen Temperaturbeständigkeit sprechen für die Fluorkautschuke. Dafür verantwortlich ist die extrem hohe Bindungsstärke der Kohlenstoff-Fluor-Bindung im Vergleich zur schwächeren Kohlenstoff-Wasserstoff-Bindung. Es ist also wenig verwunderlich, dass mit steigendem Fluor-Gehalt auch die thermische und chemische Beständigkeit steigt.

Die Fluorelastomere sind strukturell vielfältig, es handelt sich bei dieser Gruppe um Mischpolymerisate. Das heißt, dass sie aus mehr als einer Monomer-Art bestehen, wobei die Basis in allen Fällen das Vinylidenfluorid ist. Typische Monomer-Arten, die hinzukommen, sind Hexafluorpropylen, Tetrafluorethylen oder Perfluormethylvinylether. Mit der zusätzlichen Option, auch unterschiedliche Vernetzungssysteme zu realisieren, ergibt sich eine schier unendliche Zusammensetzungsvariation.

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