Energy Excellence Forum 2019: Gelungene Mischung aus interaktivem Miteinander, Vorträgen und Diskussionen.  (Heike Lyding/PROCESS)
Energy Excellence Forum

Werden Sie Schrittmacher auf dem Weg in die CO2-Neutralität

Prozessindustrie ohne CO2-Ausstoß – klingt erst mal ziemlich visionär, sei aber machbar, sagen die Experten der Branche. Doch wie sieht das in der Praxis aus? Wie viel Energie-Flexibilität verkraftet die Prozessindustrie? Wie verbessern neue energiesparende Technologien die Ökobilanz von Prozessen und Produkten? Welchen Beitrag kann die Branche zur Prozessstabilität leisten? Das sind Fragen, die das Energy Excellence Forum in diesem Jahr behandelt. Wollen Sie ein Beispiel beisteuern? Reichen Sie ihr Paper bis zum 13. März ein.

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Martin Brudermüller, Vorstandsvorsitzender von BASF, legt in einem Gastbeitrag für das World Economic Forum einen Fahrplan für eine CO2-ärmere Chemieindustrie vor. (BASF)
Zukunft der Chemieindustrie

Wie sich der BASF-CEO eine klimafreundlichere Chemieindustrie vorstellt

Die Reduzierung der Emissionen aus der chemischen Industrie könnte einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Um dies zu erreichen, ist laut BASF-Vorstandsvorsitzendem Martin Brudermüller ein mehrgleisiger und sektorübergreifender Ansatz erforderlich. Doch die daraus resultierenden Vorteile könnten nach Ansicht von Brudermüller weit über den Chemiesektor hinausreichen. In einem Gastbeitrag für das World Economic Forum erläuterte er, wie er sich diese Entwicklung vorstellt.

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Zur Erzaufbereitung ist viel Wasser erforderlich. Mittels Digitalisierung und smarter Software sind bedeutende Einsparungen möglich. (Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf / Detlev Müller)
Wasserwirtschaft

Wasser & Energie sparen? Yes we can!

Auch ambitionierte Effizienzpotenziale sind erreichbar, wie das Projekt Erwas zeigt. Beispielsweise Energieeinsparungen in der Wasserverteilung um mehr als ein Drittel. Mit einem gezielten Wassermanagement können Chemieunternehmen wie auch Bergbauunternehmen wertvolle Ressourcen einsparen.

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Forscher des gemeinsamen EPFL-Empa-Labors haben ein Reaktorsystem und eine Analysemethode entwickelt, die es erstmals erlauben, die Herstellung von synthetischem Erdgas aus CO2 und Wasserstoff in Echtzeit zu beobachten. (EPFL)
Chemische Reaktionen in Echtzeit beobachten

Wärmebilder live aus dem Reaktor

Viele chemische Reaktionen laufen nur bei hohem Druck und hoher Temperatur ab. Die Reaktoren sind dementsprechend massiv. Um trotzdem zu verfolgen, was genau im Inneren geschieht, ist eine umfassende Sensorik nötig. Für eine bessere Reaktionskontrolle haben Schweizer Forscher nun ein System entwickelt, das den Ablauf von Synthesen live mitverfolgt – mithilfe von Infrarotkameras.

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