Klima- und Lüftungsanlagen sollen künftig aus Kohlendioxid (CO2) und Wasser in der Umgebungsluft synthetische Kraftstoffe herstellen. (gemeinfrei)
Crowd-Oil

Klimaanlagen sollen synthetische Kraftstoffe aus der Umgebungsluft herstellen

Klima- und Lüftungsanlagen, die aus Kohlendioxid (CO2) und Wasser aus der Umgebungsluft synthetische Kraftstoffe herstellen – ein Verfahren, das dies möglich machen soll, haben Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der University of Toronto nun vorgeschlagen. Nach den Plänen der deutsche und kanadischen Forscher sollen kompakte Anlagen direkt in Gebäuden CO2 aus der Umgebungsluft abtrennen.

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Um seine Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, bringt der Hafen verschiedene Experten zusammen. (Antwerp Port Authority)
Alternative Energiequellen

Hafen Antwerpen startet Pilotprojekt zur Produktion von nachhaltigem Methanol

Der Hafen Antwerpen hat ein Pilotprojekt gestartet, bei dem durch die Zusammenführung verschiedener Akteure im Hafengebiet Methanol nachhaltig produziert werden soll. Das Pilotprojekt zielt auf die Produktion von 4.000 bis 8.000 Tonnen nachhaltigen Methanols pro Jahr ab und stellt einen wichtigen Schritt beim Übergang zu alternativen Energiequellen und einem CO2-neutralen Hafen dar. Um die wirtschaftliche Machbarkeit des Projekts sicherzustellen werden verschiedene, bereits in der Hafenplattform vorhandene Aktivitäten wie Stromerzeugung, Brennstoffindustrie und Chemische Industrie kombiniert.

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In den Versuchsanlagen des Karlsruhe Liquid Metal Laboratory (Kalla) wird die Thermofluiddynamik von Metallschmelzen erforscht. (Karsten Litfin, KIT)
Klimafreundliche Energieerzeugung

Flüssigmetalle: Multitalente für innovative Energiesysteme

Entscheidend für eine erfolgreiche Reduktion der CO2-Emissionen in den nächsten Jahren, sind praxisnahe Innovationen. Ob thermische Energiespeicher, neue Prozesswege für die emissionsfreie Produktion von Wasserstoff oder innovative Solargroßkraftwerke: Mit Flüssigmetalltechnologien aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) lässt sich die Dekarbonisierung des Energiesystems beschleunigen.

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ZSW-Forscher mischt die Elektrodenpaste (Slurry) im Mischer. (Bild: ZSW)
Lithium-Ionen-Batterie

Lithium-Ionen-Zellen mit mehr als 10 000 Ladezyklen

Die Entwicklung der Lithium-Ionen-Batterie schreitet voran – Wissenschaftler am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden Württemberg (ZSW) haben Lithium-Ionen-Zellen entwickelt, mit denen mehr als 10 000 Ladezyklen gelingen. Bei weiteren Werten, etwa der Leistungsdichte, liegen die Batterien auf dem Niveau führender asiatischer Hersteller. Mit der Technologie ist die Basis für die Herstellung von Pouch-Zellen und großen prismatischen Zellen geschaffen.

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Bundesumweltministerin Svenja Schulze (2.v.l.) kündigt im Rahmen des Klimaschutzgesetzes nicht nur „schöne Dinge und Förderung“ an: „Es werden Gesetze folgen, nach denen bestimmte Maßnahmen nach einer Übergangszeit zwingend umzusetzen sind.“ So schaffe das Ordnungsrecht letztendlich Planbarkeit. (U. Reutner)
VIK-Podiumsdiskussion mit Bundesumweltministerin Schulze

Chemieindustrie und Klimaschutz: „Man kann nicht nur aussteigen...“

Das Thema Klimaschutz dominiert die Diskussionen zwischen Industrie und Politik: Mehr Verbindlichkeit – das wünscht sich die deutsche Industrie von der Politik, wenn es um Maßnahmen für den Klimaschutz, um Innovationsförderung und Versorgungssicherheit geht. Die Politik ermutigt die Industrie den Wettbewerb um die besten Technologien, den Einsatz erneuerbarer Energien und höchste Energieeffizienz zu gewinnen, um die industrielle Leistungsfähigkeit des Standorts zu wahren.

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