Umstrukturierung Stärkung von CDMO-Sparte: Merck stellt neues Geschäftsmodell vor

Quelle: Pressemitteilung

Der Healthcare-Konzern Merck hat eine Reihe organisatorischer Veränderungen sowie ein neues Geschäftsmodell des Unternehmensbereichs Life-Science bekannt gegeben.

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Merck stellt sich mit organisatorischen Veränderungen neue auf und will unter anderem sein CDMO-Angebot stärken.
Merck stellt sich mit organisatorischen Veränderungen neue auf und will unter anderem sein CDMO-Angebot stärken.
(Bild: Merck)

Darmstadt – Mit organisatorischen Veränderungen sowie einem neuen Geschäftsmodell will sich Merck fit für die Zukunft machen. Zum 1. April 2022 wird die Organisationsstruktur von Life-Science um die neuen Geschäftseinheiten Life Science Services, Process Solutions, Lab Solutions und Integrated Supply Chain Operations erweitert.

Dafür wird das bestehende Serviceangebot für Auftragsentwicklung und -herstellung (CDMO) sowie Prüfdienstleistungen (Contract Testing) einschließlich der zugehörigen Funktionen Vertrieb und Marketing, Forschung und Entwicklung, Herstellung sowie Lieferkette in der neuen globalen und vollständig integrierten Organisation Life Science Services für konventionelle und neue Modalitäten zusammengeführt. Das Angebot an CDMO-Services umfasst sowohl konventionelle Modalitäten wie monoklonale Antikörper und hochaktive Wirkstoffe als auch neue Modalitäten wie Antikörper-Wirkstoff-Konjugate und Virus- und Gentherapien. Hierzu gehört auch das Angebot des Unternehmens im Bereich mRNA, das im vergangenen Jahr durch die Akquisition von Amptec gestärkt und durch den im Januar 2022 bekannt gegebenen geplanten Erwerb von Exelead weiter komplettiert wird. Leiter der neuen Geschäftseinheit Life Science Services wird Dirk Lange, der am 15. Februar 2022 dem Führungsteam des Unternehmensbereichs Life Science beitreten und seinen Arbeitssitz in Burlington, Massachusetts, USA, haben wird.

Die Geschäftseinheit Process Solutions (PS) wird weiterhin von Andrew Bulpin geleitet und sich auf das branchenführende Produktangebot des Unternehmens für die pharmazeutische Entwicklung und Herstellung konzentrieren. Ihr Schwerpunkt liegt auf Filtrationseinheiten, Chromatografieharzen, Single-Use-Komponenten und -Systemen, Prozesschemikalien und Hilfsstoffen. Die Nutzung der engen Synergien zwischen dem starken Angebot von Life Science Services und den erstklassigen Produkten von Process Solutions wird es Merck ermöglichen, seine Kunden weltweit mit einem einzigartigen und differenzierten Angebot zu bedienen.

Die Zusammenführung der Geschäftseinheiten Research Solutions und Applied Solutions in Lab Solutions in einer Organisationseinheit soll einen nahtloseren Service für Kunden aus den Bereichen Pharma und Biotech, aus Produktion und Prüfung, aus dem akademischen und staatlichen Umfeld sowie aus dem Diagnostika-Bereich ermöglichen. Das Portfolio der Geschäftseinheit umfasst Reagenzien, Verbrauchsmaterialien, Geräte, Instrumente, Software und Dienstleistungen für die wissenschaftliche Forschung sowie Wasseraufbereitungsgeräte und zugehörige Verbrauchsmaterialien und Dienstleistungen, Mikrobiologie- und Biomonitoring-Produkte, Assays, analytische Reagenzien sowie Kits und Instrumente für die Durchflusszytometrie. Die Leitung der Geschäftseinheit Science and Lab Solutions wird von Jean-Charles Wirth, derzeit Leiter des Geschäftsbereichs Applied Solutions, übernommen.

Christos Ross, Leiter der Einheit Integrated Supply Chain Operations, wird zum 31. März 2022 in den Ruhestand treten. Seine Nachfolge tritt Ivan Donzelot an, der ab dem 23. März 2022 dem Führungsteam des Unternehmensbereichs Life Science angehören und von seinem Arbeitssitz in der Schweiz aus tätig sein wird. Unter seiner Leitung wird sich die Einheit Integrated Supply Chain Operations schwerpunktmäßig darauf konzentrieren, die Einführung standardisierter und erstklassiger Prozesse innerhalb von Site Operations und Supply Chain weiter voranzutreiben. Die Services von Integrated Supply Chain Operations im Bereich CDMO und Contract Testing werden in die neu geschaffene Einheit Life Science Services integriert.

Transformation, Strategy & Business Development sowie Quality & Regulatory und weitere Konzernfunktionen bleiben im Life-Science-Führungsteam unverändert und bringen weiter Mehrwert und Kompetenz in das Geschäft ein, teilte der Konzern mit.

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