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Chlorovinylproduktion Solvay und Ineos gründen Inovyn

| Redakteur: M.A. Manja Wühr

Nachdem die Europäische Kommission Solvay and Ineos die Erlaubnis für ein 50/50-Chlorvinyl-Joint-Venture erteilt hat, haben die beiden Unternehmen nun die Gründung von Inovyn bekannt gegeben. Was das bedeutet, erfahren Sie hier...

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„Solvays Umgestaltung hat mit der Gründung von Inovyn einen wichtigen Meilenstein erreicht und wir werden uns weiterhin darauf konzentrieren, ihr Wachstum, Erträge und Resilienz zu fördern,“ erklärte Jean-Pierre Clamadieu, CEO von Solvay.
„Solvays Umgestaltung hat mit der Gründung von Inovyn einen wichtigen Meilenstein erreicht und wir werden uns weiterhin darauf konzentrieren, ihr Wachstum, Erträge und Resilienz zu fördern,“ erklärte Jean-Pierre Clamadieu, CEO von Solvay.
(Picture: Solvay)

Brüssel/Belgien – „Das Inovyn-Joint-Venture kombiniert zwei Gesellschaften mit langjähriger Erfahrung im Chlorovinylgeschäft und bildet ein Unternehmen, das sich in einem sich stetig wandelnden Geschäftsumfeld behaupten kann,“ sagte Jim Ratcliffe, Vorstandsvorsitzender von Ineos. „Dies ist wahrhaft ein World-Scale-Geschäft, das gut aufgestellt ist, um schnell auf Kundenwünsche in einem herausfordernden und kompetitiven Markt einzugehen.“

Die schlussendlichen Vereinbarungen des Joint-Venture-Vertrages bleiben im Wesentlichen unverändert zu dem was bereits im Juni letzten Jahres verkündet wurde. Solvay erhält bei Abschluss Vorauszahlung von 150 Millionen Euro – vorbehaltlich handelsüblicher Kaufpreisanpassungen wie effektiven Nettoumlaufvermögen. Zusätzlich zu ihrem gesamten europäischen Chlorovinylgeschäft hat Solvay Verbindlichkeiten von rund 260 Millionen Euro auf das Joint Venture übertragen. Nach drei Jahren wird sich Solvay aus Inovyn zurückziehen und nochmal eine leistungsabhängige Zahlung von voraussichtlich 280 Millionen Euro, aber mindestens 95 Millionen Euro, erhalten. Danach wird Ineos alleiniger Eigentümer des Geschäftes sein.

BASF verkauft Anteile von Solvin

„Solvays Umgestaltung hat mit der Gründung von Inovyn einen wichtigen Meilenstein erreicht und wir werden uns weiterhin darauf konzentrieren, ihr Wachstum, Erträge und Resilienz zu fördern,“ erklärte Jean-Pierre Clamadieu, CEO von Solvay. „Ich möchte dem gesamten Team danken für ihren großen Einsatz, der dies ermöglicht hat, und wünsche allen Mitarbeitern, die eine neue Herausforderung mit Inovyn beginnen und ihren Erfolg sichern werden, alles nur erdenklich Gute.“

Des Weiteren hat Solvay den 25-prozentigen Anteil des PVC-Joint-Venture Solvin von BASF übernommen. Einzelheiten zu den finanziellen Rahmenbedingungen dieser Vereinbarung wurden nicht bekannt gegeben. Solvay steuert seine Vinyl-Aktivitäten, ehemals Teil von Solvin, Inovyn bei. Darüber hinaus haben Solvay und Inovyn vereinbart, weiterhin Basischemikalien an den Standort in Antwerpen/Belgien zu liefern.

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