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Sicherheitsrelais unter der Lupe

So klappt es mit dem Teamwork zwischen Steuerung und Sicherheitsrelais

| Autor / Redakteur: Andreas Grimsehl* / Dominik Stephan

(Bild: Pepperl+Fuchs; ©photollurg, ©emerge - stock.adobe.com; [M]GötzelHorn)

Ein neues Sicherheitsrelais soll garantieren, dass bei geschlossenem Kontakt Strom fließt. Nebenbei soll so der Aufwand beim Prooftest drastisch verringert werden. Diagnosefunktion, Leitungsfehlertransparenz und doppelte Redundanz in einer 1oo3-Architektur: So verlieren verschmutzte Kontakte – und damit bekannte Schwachpunkte zwangsgeführter Kontakte – ihren Schrecken...

Bei sicherheitsgerichteten Anwendungen geht es oft um den Schutz von Leben und Gesundheit – und um viel Geld. Die Notabschaltung eines kritischen Prozesses oder das Einschalten von Schutzmechanismen muss jederzeit zuverlässig funktionieren. Dabei gewährleisten Sicherheitsrelais den unverzichtbaren Stromfluss oder seine entscheidende Unterbrechung.

Bei diesen handelt es sich häufig um Module mit zwangsgeführten Kontakten, die eigentlich aus dem Maschinenbau stammen. Allerdings hat dieser Gerätetyp wesentliche Nachteile: Fällt ein einzelner Kontakt aus, kann dies nur erkannt werden, da der Aktor sich nicht aus- oder anschalten lässt. Auswertekanäle in der Steuerung, welche die Lage des Schaltkontaktes weitergeben, müssen gesondert verdrahtet werden.

* * Der Autor ist Produkt Marketing Manager bei Pepperl+Fuchs, Mannheim.

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