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Das Terminal haben Kunde und Lieferant in enger Zusammenarbeit gemeinsam entworfen und für den Einsatz auf engem Raum maßgeschneidert. Der Edelstahlwagen besitzt eine optimale Arbeitshöhe, eine Schublade für notwendiges Arbeitsmaterial und bietet genügend Fußfreiheit. Die integrierte Lösung gibt dem Betreiber den Raum, den er für ein effizientes Arbeiten braucht.
Wäre es nach den Automatisierungsspezialisten gegangen, wäre die Wahl auf ein großes 24-Zoll-Display mit Full HD im 16:9 Format gefallen. Kein Problem für Bartec, haben die Bad Mergentheimer doch alle drei klassischen Größen 12, 17 und 24 Zoll im Portfolio. Doch im Technikum steht jeder Komponente nur begrenzter Platz zur Verfügung. Der Betrieb entschied sich daher für eine kleinere Variante. 70 cm Außenmaß und kein Zentimeter mehr war das Maximum, was dem Projektteam zugestanden wurde. Schnell war daher klar, dass nur die 17,3-Zoll-Monitore infrage kommen. Für eine sichere Touch-Bedienung auf kleinerem Bildschirm wurde eigens eine Zoomfunktion in die Visualisierung integriert. Sie erlaubt es, wichtige Bereiche zu vergrößern und damit die Anlage sicher zu bedienen.
Die Panel-PC-Serie Polaris ist zugelassen für den Einsatz im Ex-Bereich für die Zonen 1 und 2 sowie 21 und 22. Sie steht in sechs verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Eingabeoberflächen zur Verfügung. Die hohe Auflösung der Geräte mit 1920 x 1080 Bildpunkten, d.h. Widescreen-Format, und einer Helligkeit von 400 cd/m2 sorgt für Überblick. Die neue Display-Technologie besticht auch bei großem Betrachtungswinkel durch hohen Kontrast. Das vorinstallierte Betriebssystem basiert auf der Grundlage von Windows 7 Embedded. Alle Panel PCs sind in der Zündschutzart q (Sandkapselung) ausgeführt. Die elektrischen Anschlüsse erfolgen über einen Klemmraum der Zündschutzart e (erhöhte Sicherheit) und Zündschutzart i (Eigensicherheit).
Die Virtualisierung von Prozessleitsystemen ist sehr gefragt
Die Virtualisierung von Prozessleitsystemen hält immer mehr Einzug bei Neuanlagen und bei Anlagenmodernisierungen. Damit steigen aber auch die Anforderungen an die Bedienung. Mit Bartec arbeitet Boehringer Ingelheim bereits seit den Anfängen der Prozessvisualisierung im Ex-Bereich zusammen. Auf der Suche nach einem zukunftsfähigen Konzept für das neue Technikum konnten die Explosionsschutz-Experten erneut ihr umfangreiches Know-how in die Waagschale werfen.
Das Ergebnis: Ein Zero Client exakt nach den Wünschen des Kunden, der alle Anforderungen des Pharmaunternehmens in sich vereint – als Einzelkomponenten seit Jahren Standardtechnik, in Summe ein Unikat. Bis heute können nur die Bad Mergentheimer mit dem Polaris Zero Client ein solch innovatives und sehr schlankes Gesamtpaket anbieten. Doch die Lösung dürfte sich schnell als Standard etablieren, denn sie kann mit niedrigen Investmentkosten, hoher Verfügbarkeit und großer Flexibilität punkten. Bei der Prozessvisualisierung in Verbindung mit der Bedienung in explosionsgefährdeten Bereichen hat sich das Projektteam von Boehringer Ingelheim auf jeden Fall den Titel First Mover verdient.
* Der Autor ist Produktmanager HMI bei Bartec, Kontakt: Tel. +49-7931-597228
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