Biomasse-Verbrennung

Sichere Lagerung von großen Mengen fester Biomasse-Brennstoffe

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Lagerung von (Holz)-Pellets in Eurosilos

Aufgrund der steigenden Umschlagsmengen sind zahlreiche Studien durchgeführt worden, um das optimale System für die Lagerung von Pellets zu finden. Im Vergleich zu überdachten Halden oder den kreisförmigen „Domes“, scheint das Eurosilo-System bestens geeignet für die Lagerung von Mengen bis zu 100 000 Kubikmetern pro Einheit. Dabei handelt es sich um ein bewährtes Konzept für die Lagerung von Kohle und anderen Schüttgütern. Die Förder-, Umschlags- und Brandschutzeinrichtungen für Kohle können ebenso gut auch für Holzpellets eingesetzt werden. Dies bedeutet, dass ein Eurosilo, der für die Lagerung von Kohle entworfen wurde, ohne große Änderungen auch für die Lagerung von Pellets genutzt werden kann und umgekehrt.

Beim Vergleich zwischen Holzpellets und Kohle bezüglich Ihres Verhaltens bei Einlagerung in einem Eurosilo, ergaben sich die folgenden Schlussfolgerungen:

  • Das Fließverhalten von Holzpellets ist besser als das von Kohle, daher ist die Umschlagsanlage in einem Kohlesilo auch für den Einsatz mit Pellets geeignet.
  • Der Feuchtigkeitsgehalt von Holzpellets ist vergleichbar mit dem von hochwertiger Kohle (beispielsweise Anthrazit).
  • Zeitverfestigung ist weder für torrefizierte noch für relative trockene Holzpellets ein Thema.
  • Holzpellets werden durch Stoßbeanspruchung nur sehr gering belastet.

Das Eurosilo-System nutzt Förderschnecken, um die Biomasse von der Silomitte weg oder dorthin zu transportieren. Auf diese Weise wird die Biomasse Schicht für Schicht abgelagert und durch die Förderschnecken gleichmäßig verteilt. Bei diesem Vorgang wird die Biomasse zudem homogenisiert. Durch die Förderschnecken kann das Silo auch komplett entleert werden. Aufgrund der schichtweisen Ein- und Auslagerung haben treten nur symmetrische, kreisförmige Belastungen auf. Das ist eine ideale Lastverteilung, für die eine Silowand in einfacher Gleitschalungsbauweise ausreicht.

Dabei laufen die Silos vollautomatisch, was die Anwesenheit von Bedienpersonal in einer potentiell gefährlichen Umgebung unnötig macht. Die Pellets im Silosystem werden von den installierten Sicherheitssystemen kontinuierlich überwacht. Für den Fall, dass sich die Pellets erwärmen sollten, stehen Löschausrüstungen wie beispielsweise Schaum- und Gelkanonen zur Bekämpfung der Situation zur Verfügung.

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