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Wachsen, aber wie?

Shift happens! Zukunftsstrategien zwischen Digitalisierung, Start-Ups und Innovationssmanagement

| Autor / Redakteur: Dominik Stephan* / Dominik Stephan

Infraserv hat mit Blick auf die 20jährige Firmengeschichte einiges über die Veränderungsprozessen und nachhaltiges Wachstum zu sagen - Immerhin hat der Standort-Betreiber maßgeblichen Anteil an der dynamischen Entwicklung des Industrieparks.
Infraserv hat mit Blick auf die 20jährige Firmengeschichte einiges über die Veränderungsprozessen und nachhaltiges Wachstum zu sagen - Immerhin hat der Standort-Betreiber maßgeblichen Anteil an der dynamischen Entwicklung des Industrieparks. (Bild: © Neyro, © alphaspirit/Fotolia.com; [M] Alban)

Nichts ist beständiger als der Wandel? Von wegen! Change has changed - In Zeiten beinahe gesättigter Märkte und billigen Geldes scheint organisches Wachstum kaum noch möglich. Gleichzeitig erreicht der Übernahmepoker um lukrative Player ungeahnte Höhen. Hilft nur noch fressen oder gefressen werden - Oder haben Digitalisierung, Start-up-Denken, Innovationsmanagement und neue Geschäftsmodelle die Nase vorne?

Mögest du in interessanten Zeiten leben – so geht der Geschichte nach ein alter chinesischer Fluch. Und welche Zeiten könnten interessanter sein? Globalisierung. Digitalisierung. Rohstoffwandel. Immer schnellere Innovationszyklen. Merger, Zerschlagungen und Übernahmen. Die chemische und pharmazeutische Industrie kommt nicht zur Ruhe.

Doch müssen „interessanten Zeiten“ wirklich ein Fluch sein? Wie kann sich die Branche angesichts globaler Veränderungen zukunftssicher aufstellen? Und wie lässt sich nachhaltiges Wachstum generieren? Eine Antwort auf diese Frage sucht Infraserv Höchst mit der Veranstaltungsreihe Perspectives. Zum fünften Mal hatte der Chemieparkbetreiber rund 150 Manager und Entscheider in Frankfurt zusammengebracht.

Sind die fetten Jahre vorbei? Der Boom der Schwellenländer und der Absatz-Höhenflug wurden in der Wirtschaftskrise zurechtgestutzt. 1,5 % Produktions-Plus, das der VCI für 2017 anvisiert, ist das höchste der Gefühle. Gleichzeitig stellen in der Pharma-Branche neue Biopharmazeutika gewachsene Supply Chains auf den Kopf. Geringere Produktionsvolumen bei höheren Kosten und immer schärferen Regulierungen geben den Managern zu knabbern.

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Wenn es mit dem Wachsen aus eigener Kraft nicht werden will, wird eben zugekauft: 197 Transaktionen ab US $ 50 Millionen mit einem Volumen von US $ 219,6 Milliarden zählte PWC 2016.

Das ist rekordverdächtig: Nur 2015 war das Transaktionsvolumen höher. Schafft billiges Zentralbankgeld Fakten während das organische Wachstum nicht vom Fleck kommt?

Change has Changed

Wer zulegen will, muss Veränderungen (mit-)gestalten. „Während Sie über die Zukunft nachdenken, geschieht die Gegenwart“, erklärt Innovationspraktiker Dr. Joachim von Heimburg. Wer nur auf seine Chance wartet, bleibt auf der Strecke.„Change has changed“, so Heimburg mit Blick auf das zunehmende Tempo, mit dem sich Rahmenbedingungen wandeln.

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