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TDI-Anlage Schwertransport für geplante TDI-Anlage in Dormagen

Redakteur: M.A. Manja Wühr

Der Bau einer neuen Produktionsanlage für Toluylendiisocyanat (TDI) von Bayer MaterialScience schreitet voran. So ist kürzlich eine 90,5 Tonnen schwere Destillations-Kolonne am Standort Dormagen angekommen.

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Gut zu erkennen: Die untere Öffnung des zylinderförmigen Stahlgebildes direkt hinter dem Zugfahrzeug.
Gut zu erkennen: Die untere Öffnung des zylinderförmigen Stahlgebildes direkt hinter dem Zugfahrzeug.
(Bild: Bayer MaterialScience)

Dormagen – Inklusive Zugfahrzeug und Technik wog der Transport Destillations-Kolonne 179 Tonnen und war über 50 Meter lang. Der Apparat wird zur Reinigung des Produkts Toluylen-Diisocyanat (kurz: TDI) in der geplanten Großanlage benötigt. TDI ist ein Vorprodukt für Polyurethan-Weichschaum, aus dem beispielsweise Kaltschaum-Matratzen oder Autositze hergestellt werden.

Knapp sieben Stunden dauerte der Transport in Begleitung der Polizei über die Straße. Mit einer Stundengeschwindigkeit von knapp zwei Kilometern fuhr das schwere Gefährt durch Dormagen. Ampelmasten waren teilweise umgedreht worden, weil sie zu niedrig gewesen wären, Stromleitungsmasten wurden kurzfristig abmontiert.

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„Der Transport hat hervorragend funktioniert“, sagt Rainer Bruns, zukünftiger TDI-Betriebsleiter von Bayer MaterialScience. „Nun werden wir die Kolonne in der TDI-Anlage installieren.“ Das Team erwartet bis zur kommenden Freitagnacht noch zwei weitere Schwertransporte. Sie sind etwas kleiner als die Destillationskolonne.

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