Berührungslose Identifikation RFID-Schreib-Lese-Kopf für Ex-Zone 1/21

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Mit dem TN-R42/TC-Ex präsentiert Turck den nach eigenen Angaben weltweit einzigen HF-RFID-Schreib-Lese-Kopf, der für den unmittelbaren Einsatz in Atex-Zone 1/21 zertifiziert ist. Damit erweitert der Automatisierungsspezialist sein Industrie-4.0-Portfolio bis in explosionsgeschützte Bereiche und ermöglicht so durchgängige IIoT-Lösungen in der Prozessindustrie.

Firmen zum Thema

Ist die Schlauchverbindung korrekt? Der HF-RFID-Schreib-Lese-Kopf von Turck stellt’s sicher – auch in Atex-Zone 1/21.
Ist die Schlauchverbindung korrekt? Der HF-RFID-Schreib-Lese-Kopf von Turck stellt’s sicher – auch in Atex-Zone 1/21.
(Bild: Hans Turck)

Der Schreib-Lese-Kopf unterscheidet sich durch sein äußerst kompaktes Design von druckgekapselten Identifikationslösungen für Zone 1/21 und lässt sich daher auch in beengten Applikationen montieren. So eignet sich der schlanke TN-R42/TC-Ex optimal für die berührungslose Identifikation von korrekten Schlauch- und Flanschverbindungen in der Chemie- und Pharma-Industrie.

Der TN-R42/TC-Ex verhält sich Interface-seitig wie ein Standard-Schreib-Lese-Kopf für den sicheren Bereich. Für Applikationen mit hohen Anforderungen an Datensicherheit und Zugriffsschutz stehen auch HF-RFID-Datenträger mit Passwort-Funktion zur Verfügung.

Der Schreib-Lese-Kopf wird einfach an Turcks RFID-Interface-Serien BL20 oder TBEN angeschlossen, die bei Bedarf auch in Schutzgehäusen in Zone 2/22 installiert werden können. Neben der Schlauchkennung können weitere Informationen verarbeitet werden, wie etwa Steckplatz, Datum, Uhrzeit oder Reinigungszustand eines Schlauchs. Turcks Multiprotokoll-Technologie erlaubt dabei den Datentransfer an das Leitsystem über drei Ethernet-Protokolle – Profinet, Ethernet/IP und Modbus TCP.

(ID:47399421)