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Wärmetauscher in der Raffinerie-Industrie Raffinieren & reduzieren: Schwedische Raffinerie sagt Energiefressern den Kampf an

| Autor / Redakteur: Lina Törnquist* / Dominik Stephan

Welchen Unterschied könnte der Austausch eines einzigen Wärmetauschers für die CO2-Emissionen einer Ölraffinerie machen? Einen großen: Tatsächlich hatte es dieselbe Wirkung wie der Verzicht auf etwa 30.000 Autos und ermöglicht eine Kostenersparnis von über zwei Millionen Dollar pro Jahr. Wir haben die schwedische Westküste besucht, um mehr zu erfahren.

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Die Preem-Leitung beschloss, vier der traditionellen Rohrbündelwärmetauscher im Prozessschritt der atmosphärischen Destillation in der Raffinerie in Lysekil gegen einen verschweißten Plattenwärmetauscher von Alfa Laval vom Typ Compabloc auszutauschen.
Die Preem-Leitung beschloss, vier der traditionellen Rohrbündelwärmetauscher im Prozessschritt der atmosphärischen Destillation in der Raffinerie in Lysekil gegen einen verschweißten Plattenwärmetauscher von Alfa Laval vom Typ Compabloc auszutauschen.
(Bild: Copyright © Jonas Tobin )

Es ist ein frostiger Morgen auf Schwedens westlichen Schären, einer Landschaft wie von einer Ansichtskarte, wo weiße und rostrote Häuser auf felsigem Untergrund kauern, der vom Wind und den heranbrandenden Wellen glattpoliert ist. Eingebettet in diese idyllische Landschaft ist eine der modernsten und energieeffizientesten Raffinerien Europas: Das Preem-Werk bei Lysekil.

Preem ist Schwedens größtes Mineralölunternehmen und hat Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt seiner Geschäftstätigkeit gestellt. Preem produziert den ersten Diesel weltweit, der die Kriterien einer Zertifizierung für Nachhaltigkeit für die Umwelt erfüllt. Er besteht zu 50 Prozent aus Tallöl, einem Nebenprodukt der Zellstoffindustrie, die Holz aus den schwedischen Wäldern verarbeitet.