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Positive Geschäftsentwicklung Pumpenhersteller Lewa auf Wachstumskurs

| Redakteur: Alexander Stark

Anlässlich der Achema berichtet der Pumpenhersteller Lewa von einer erfolgreichen Geschäftsentwicklung in den letzten drei Jahren. Dazu beigetragen hat der inzwischen abgeschlossene Umstrukturierungsprozess des Unternehmens.

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Bei vielen Ausschreibungen sowohl in der Prozessindustrie als auch im pharmazeutischen Bereich erhielt der Pumpenhersteller Lewa den Zuschlag, während sich das Marktklima vor allem im Öl- und Gasbereich verschlechterte.
Bei vielen Ausschreibungen sowohl in der Prozessindustrie als auch im pharmazeutischen Bereich erhielt der Pumpenhersteller Lewa den Zuschlag, während sich das Marktklima vor allem im Öl- und Gasbereich verschlechterte.
(Bild: Lewa GmbH)

Leonberg – Seit 2015 hat Lewa bei vielen Ausschreibungen sowohl in der Prozessindustrie als auch im pharmazeutischen Bereich erhielt der Pumpenhersteller den Zuschlag, während sich das Marktklima vor allem im Öl- und Gasbereich verschlechterte. Trotz des gedämpften Branchenwachstums hielt das Unternehmen an langfristigen Investitionen fest und nahm eine umfassende Erweiterung des Werksgeländes am Standort Leonberg in Angriff. Für das Jahr 2018 möchte das Unternehmen diesen Kurs beibehalten – dazu gehörte auch der mittlerweile abgeschlossene Umstrukturierungsprozess, in dem die Produktion und das gesamte Produktionsumfeld umfassend optimiert wurden.

Auf der diesjährigen Achema erhalten interessierte Fachbesucher einen ersten Einblick in die geplanten und bereits realisierten Innovationen. Stefan Glasmeyer, Geschäftsführer Vertrieb & Marketing bei der Lewa GmbH, definiert drei Schwerpunktthemen, die auf der Messe eine zentrale Rolle spielen werden: Zum Ersten eine neue Leistungsgröße innerhalb der erfolgreichen Ecoflow-Pumpenreihe. Die Ecoflow LDZ wird als Dreifach-Aggregat mit drei unterschiedlichen Pumpenköpfen vorgestellt, die exemplarisch für die Anwendungsvielfalt der Pumpen stehen. Zum Zweiten präsentiert das Unternehmen verschiedene Lösungen sowie ein Anwendungsbeispiel aus dem Bereich Industrie 4.0 und zum Dritten die neuen Modelle der Nikkiso Spaltrohrmotorpumpe gemäß DIN EN ISO 2858.

Großauftrag am Arabischen Golf

Meilensteine waren dabei beispielsweise ein 714 Tonnen schweres Chemical-Injection-Modul mit 40 Membran- und Prozesspumpen, das in Singapur realisiert wurde oder der Folgeauftrag zu einem Großprojekt am Arabischen Golf, für das Lewa bereits im Jahr 2015 40 Pumpen geliefert hatte: Im Sommer 2017 wurden zusätzliche 20 Pumpen geliefert, um die Fördermenge um insgesamt 56 Millionen Kubikmetern am Tag zu erhöhen. Das Projekt soll Ende 2018 abgeschlossen werden. Mit dem Auftraggeber wird bereits über eine weitere Phase des Projekts diskutiert.

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Akquisition und Erweiterung des Portfolios

Durch die Integration der vom Wettbewerber Seko zum 01.12.2016 akquirierten Fabrik in Sharjah, Vereinigte Arabische Emirate, in die eigene Wertschöpfungskette hat der Pumpenhersteller seine Präsenz am arabischen Golf ausgebaut. Das Unternehmen ist nun in der Lage vollintegrierte Systeme und Chemical Injection Packages in unmittelbarer Nähe zu einem seiner Kernmärkte herzustellen und kann dadurch die Produktions- sowie Lieferwege erheblich verkürzen, so Glasmeyer.

Die Übernahme des weltweiten Vertriebs der Nikkiso Spaltrohrmotorpumpen ist ein weiteres Umstrukturierungsprojekt, das im kommenden Jahr mit der Eingliederung des chinesischen Marktes abgeschlossen wird.

Event-Tipp der Redaktion Das 16. Pumpen-Forum findet auch 2018 wieder im Rahmen der Förderprozessforen statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf unserer Eventseite. Unsere Bildergalerie zur letztjährigen Veranstaltung zeigt die Referenten des 15. Pumpen-Forums mit ihren Themenschwerpunkten.

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