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Rohstoffversorgung Propylen-Pipeline im Ruhrgebiet eingeweiht

| Redakteur: Marion Henig

Im Ruhrgebiet hat ein Konsortium aus vier Chemieunternehmen und dem Land NRW gemeinschaftlich den Bau einer Propylen-Pipeline umgesetzt. Nach rund 20 Monaten Bauzeit wurde sie nun in Betrieb genommen.

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Eröffnung der Propylen-Pipeline durch Michael Dörnemann, PRG, NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben, Dr. Peter Paziorek, RP Münster und Jan van den Berg (v.l.n.r.).
Eröffnung der Propylen-Pipeline durch Michael Dörnemann, PRG, NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben, Dr. Peter Paziorek, RP Münster und Jan van den Berg (v.l.n.r.).
( Bild: PRG/Moritz Brilo )

Duisburg – Mit einer Gesamtlänge von 60 km verbindet die neue Pipeline die Chemiestandorte Marl, Gelsenkirchen, Oberhausen, Duisburg und Moers. Die Investition von rund 60 Millionen Euro sichert in Zukunft deren Versorgung mit dem wichtigen Rohstoff Propylen. Im Duisburger Hafen wurde eigens eine Verladestation gebaut, in der das Propylen vom Schiff in die Leitung gepumpt wird. An den Kosten für die Pipeline beteiligten sich die beteiligten Chemieunternehmen Sasol, Oxea, Westgas und Sabic mit knapp 40 Millionen Euro und das Land Nordrhein-Westfalen sowie die Europäische Kommission mit rund 20 Millionen Euro.

NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben begrüßte die privatwirtschaftliche Initiative als gutes Signal. Sie stellte fest, dass durch diesen industriepolitischen Brückenschlag die Chemiestandorte im Ruhrgebiet vergleichbare Produktionsbedingungen wie küstennah produzierende Unternehmen erhielten. Das sei eine gute Nachricht für tausende von Beschäftigten in den Betrieben zwischen Moers und Marl, so die Ministerin weiter.

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