Pulver- und Schüttgut-Mekka

Powtech 2014 ruft nach Nürnberg

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Interview mit Powtech-Leiter Willy Viethen

PROCESS: Herr Viethen, wie wird sich die Internationalität der Powtech-Aussteller in diesem Jahr entwickeln?

Willy Viethen, Projektleiter der Powtech(Bild:  Nürnberg Messe)
Willy Viethen, Projektleiter der Powtech
(Bild: Nürnberg Messe)

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Viethen: Bereits im vergangenen Jahr kam jeder dritte Aussteller aus dem Ausland nach Nürnberg. Die internationalen Top-Ausstellernationen waren Italien, Großbritannien, Schweiz, Österreich und die USA. Unsere zukünftigen Vertriebsmaßnahmen sind natürlich darauf ausgelegt, dass der Anteil internationaler Aussteller weiterhin stetig wächst.

PROCESS: Auf welche Aussteller-Nationen fokussieren Sie sich besonders, um noch mehr internationale Besucher anzulocken?

Viethen: Entsprechend unserer Analysen konzentrieren wir unsere Akquise-Maßnahmen auf Länder, in denen wir besonders viel Potenzial sehen. Im Grunde agieren wir dabei wie ein Steinchen, das man ins Wasser wirft: Unsere Aktivitäten ziehen Jahr für Jahr immer größere Kreise rund um Deutschland. Ein wichtiger Schritt für die weitere Internationalisierung war auch die Anpassung des Untertitels der Messe: „Trade Fair for Processing, Analysis, and Handling of Powder and Bulk Solids“ wird international deutlich besser verstanden.

PROCESS: Ist das Konzept „Partnerland“, wie es die Hannover Messe praktiziert, in den nächsten Jahren auch auf der Powtech denkbar?

Viethen: Es ist durchaus denkbar, dass man Kooperationen, Delegationen oder Länder-Pavillons in Zusammenarbeit mit unseren Partnermessen im „Powder & Bulk Network“ anstrebt – der IPB in China, der Powder & Bulk Solids India oder auch der Powtech Arena, die im Rahmen der FCE Pharma in Brasilien stattfindet. Konkrete Projekte sind jedoch noch nicht in der Pipeline.

Aussteller-Statement: Mischen im Batch- oder Kontibetrieb: Welches Verfahren ist die bessere Wahl?
Aussteller-Statement: Reiner Lemperle, Gebr. Lödige Maschinenbau

Reiner Lemperle, Gebr. Lödige Maschinenbau: „Die Entscheidung hängt von Faktoren wie der jeweiligen Rezeptur, den Prozesszeiten oder Produktionsmengen ab und sollte bereits bei der Entwicklung einer neuen Fertigungslinie berücksichtigt werden. Im Batch-Betrieb wird das Produkt nach Ablauf der Prozesszeit komplett aus dem Mischer ausgetragen. Generell bietet er damit eine höhere Flexibilität: Bei Bedarf können Rohstoffe nacheinander abgewogen und gesammelt werden, oder sogar der Mischer selbst wird als Waage benutzt. Außerdem ist eine Umstellung auf andere Rezepturen dank der vergleichsweise einfachen Steuerung relativ problemlos möglich. Konti-Mischer eignen sich dagegen für die Produktion großer Durchsätze. Hierbei werden die zu mischenden Produkte gemeinsam dem Mischer zugeführt und durchlaufen diesen zwangsgetrieben vom Einlauf zum Auslauf. Dieser kontinuierliche Fluss erfordert jedoch eine Konstruktion des Systems, die exakt auf die notwendigen Verweilzeiten des jeweiligen Produkts im Mischer abgestimmt ist, sowie einen gewissen Grad an Automatisierung.“ Halle 5, Stand 222

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