Leckage-Frühwarnsystem

Pneumatische Förderung: Lecks vermeiden hilft Kosten senken

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Verschleißschutz – auf das Material kommt es an

Nach einer gründlichen Analyse der jeweiligen Produktionsmaterialien und -bedingungen sprechen die Verschleissschutzexperten ihre Empfehlungen aus, welche Rohrleitungsteile im Fördersystem mit welchen Maßnahmen und welchen Materialien geschützt werden sollten. Häufig sind dies keramische Werkstoffe wie Aluminiumoxid, Zirkonoxid oder Schmelzbasalt.

Aluminiumoxid-Keramiken sind Werkstoffe mit einem Al203-Gehalt von mindestens 92 %. Dicht gesintertes Aluminiumoxid gehört zu den verschleißfestesten technischen Werkstoffen überhaupt und zeichnet sich neben hoher Festigkeit und Härte durch hohe Temperatur- und Korrosionsbeständigkeit aus.

Zirkonoxid-Keramiken sind Mischkeramiken aus Aluminium-, Zirkon- und Siliziumoxiden. Sie werden in einem Lichtbogenofen bei rund 2000 °C geschmolzen. Die entstehenden Mischkristalle geben diesem Werkstoff seine besonderen Eigenschaften.

Schmelzbasalt wird aus ausgesuchtem Naturbasalt in Schachtöfen bei Temperaturen um 1300 °C erschmolzen und in die gewünschte Form abgegossen. Seine charkteristischen Verschleissschutz-Eigenschaften erhält er durch den anschließenden Temperprozess, der ihm seine hohe Härte, Abriebfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit verleiht.

Kombinationen der verschiedenen Verschleißschutz Werkstoffe haben sich in der Praxis als sehr wirtschaftlich erwiesen. Nur besonders hoch beanspruchte Stellen werden mit Al203- oder Zirkon-Werkstoffen geschützt, sonst setzt man einfachere Mittel ein. Damit kann man die Standdauer verschiedener Anlagenbauteile aneinander anpassen und die gesamten Instandhaltungskosten senken.

Außerdem: Mit dem hier vorgestellten Komplettpaket aus Verschleißschutz und Leckage-Überwachung sind Anlagenbetreiber auch im Hinblick auf die Atex- sowie die Druckgeräte-Richtlinie auf der sicheren Seite. 

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