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Wachstumsmarkt Gentherapie Pfizer baut Standort für Gentherapie in den USA weiter aus

| Redakteur: MA Alexander Stark

Pfizer hat eine zusätzliche Investition von einer halben Milliarde Dollar (ca. 450 Millionen Euro) für den Bau seiner Produktionsstätte für Gentherapie in Sanford, North Carolina, angekündigt. Die Einrichtung soll die kontinuierlichen Investitionen des Unternehmens in die Forschung und Entwicklung der Gentherapie unterstützen.

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Pfizer investiert in seine Gentherapieeinrichtung in North Carolina, USA.
Pfizer investiert in seine Gentherapieeinrichtung in North Carolina, USA.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

New York/USA — Mit der Investition in eine neue Gentherapie-Einrichtung baut Pfizer seine Präsenz in North Carolina aus. Die Erweiterung wird voraussichtlich rund 300 weitere Arbeitsplätze zu den bestehenden 3600 Jobs am dortigen Standort schaffen. Vor kurzem feierte das Unternehmen den erfolgreichen Abschluss der ersten Phase des Projekts in Sanford, North Carolina.

Neben der Gentherapie stellt das Werk in Sanford auch Komponenten für das Impfstoffportfolio des Unternehmens her, darunter Prevnar 13 und mehrere Impfstoffe, die sich derzeit in der Forschungspipeline des Herstellers befinden. Durch die Erweiterung der Produktionsstätte in Sanford will das Unternehmen seine Kompetenz stärken, sowohl im klinischen als auch im kommerziellen Maßstab kritische Gentherapie-Medikamente für Patienten mit seltenen Krankheiten herzustellen. Insbesondere soll die neue Einrichtung dazu beitragen, die Bemühungen bei der Herstellung hochspezialisierter Gentherapien mit maßgeschneiderten rekombinanten adeno-assoziierten Virus-(rAAV)-Vektoren zu beschleunigen.

Die Erweiterung ist Teil eines Gesamtkonzeptes, das vorsieht, in den nächsten Jahren rund 4,5 Milliarden Euro in Projekte in den USA zu investieren. Pfizer erweitert seine End-to-End-Kapazitäten in der Gentherapie in North Carolina durch Investitionen in Einrichtungen, die sich auf alle Stufen der Forschung, Entwicklung und Produktion konzentrieren. In der Kit Creek-Anlage arbeiten Wissenschaftler im kleinen Maßstab - von zwei Liter-Flaschen bis hin zu 250-Liter-Bioreaktoren - an der Erforschung des Prozesses, der letztendlich in der Großserienfertigung eingesetzt werden soll. Dieser Prozess wird in der Anlage in Chapel Hill optimiert, wo das Unternehmen weiterhin im 250-Liter-Maßstab arbeitet und Qualitätskontrollmaßnahmen gemäß den GMP-Standards umsetzt. Die Fokussierung auf diese Prozesse, kombiniert mit den bestehenden und zusätzlichen Investitionen in Sanford zur Herstellung von Gentherapien, soll zu einer qualitativ hochwertigen und effizienten Bereitstellung von Gentherapien im klinischen und kommerziellen Maßstab führen, kündigte das Unternehmen an.

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