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Einwegbioreaktoren Neue Steuerungseinheit vereinfacht das Upstream von Bioprozessen

Redakteur: Anke Geipel-Kern

Die neue Bioprozess-Steuerungseinheit für Einwegbioreaktoren ist für den Pilot- und Produktionsmaßstab entwickelt worden. Damit will Eppendorf die nahtlose Skalierung von Prozessen von F&E-Laboren bis zu Pilot- und Produktionsanlagen ermöglichen.

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Eppendorf hat eine neue Steuerung für Einweg-Bioreaktoren entwickelt.
Eppendorf hat eine neue Steuerung für Einweg-Bioreaktoren entwickelt.
(Bild: Eppendorf)

Um Entwicklungskosten und Markteinführungszeit für Biologika zu reduzieren, ist die Rationalisierung des Transfers von Upstream Bioprozessen vom Forschungs- in den Produktionsmaßstab ein entscheidender Faktor. Eppendorf stellt den Bioflo 720 vor, eine Bioprozess-Steuerungseinheit für Anwendungen im Pilot- und Produktionsmaßstab mit Einwegbioreaktoren. Prozesse von F&E-Laboren bis zu Pilot- und Produktionsanlagen werden dadurch nahtlos skalierbar.

Verschiedene Softwarefunktionen helfen Zeit zu sparen und die Effizienz und Reproduzierbarkeit zu steigern. So wird das Aufblasen flexibler Einwegbioreaktoren automatisch gesteuert und die Kalbrierung alle angeschlossenen DO-Sensoren auf einmal. Ein Scale Up Assist berechnet skalierungsrelevante Parameter basierend auf konstanter Spitzengeschwindigkeit oder Leistungsaufnahme pro Volumen.

Gasflusssteuerung, Sensoranschlüsse, Pumpenoptionen und Softwareeinstellungen sind frei konfigurierbar. Mit einer Stellfläche von nur 81 x 87 cm (32 x 34 Zoll) benötigt der Bioflo 720 nur ein Mindestmaß an Platz. Konzipiert als mobile Steuerungseinheit kann er schnell in jedem Bioprozessprojekt in Forschungs- oder regulierten Umgebungen eingesetzt werden.

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