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Spaltrohrmotorpumpen

Neue Pumpenmodelle gemäß DIN EN ISO 2858

| Redakteur: Kristin Breunig

Die Spaltrohrmotorpumpen von Nikkiso sind kompakt und schwingungsarm. Hauptsächlich werden sie für Transfer- und Zirkulationsaufgaben leicht entflammbarer, explosiver oder toxischer Fluide eingesetzt. Seit Januar 2019 verkauft Lewa die Pumpen der Marke „Non-Seal“ auch gemäß DIN EN ISO 2858.

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Seit Anfang des Jahres 2019 sind die Spaltrohrmotorpumpen der Marke „Non-Seal“ von Nikkiso auch gemäß DIN EN ISO 2858 verfügbar. Lewa übernimmt deren Vertrieb.
Seit Anfang des Jahres 2019 sind die Spaltrohrmotorpumpen der Marke „Non-Seal“ von Nikkiso auch gemäß DIN EN ISO 2858 verfügbar. Lewa übernimmt deren Vertrieb.
(Bild: Lewa GmbH)

Seit Juli 2016 übernimmt Lewa nach und nach den globalen Vertrieb der Spaltrohrmotorpumpen des japanischen Mutterkonzerns Nikkiso. Der Konzern möchte die Anforderungen des europäischen Marktes noch besser erfüllen und vertreibt seit Anfang diesen Jahres seine „Non-Seal-Reihe“ jetzt gemäß DIN EN ISO 2858. In einem ersten Schritt werden die vier Baugrößen 25-160, 32-125, 40-200 und 50-200 eingeführt. Im Februar 2019 sollen weitere vier Modelle folgen, bis Ende des 3. Quartals 2019 sollen insgesamt zwölf Pumpengrößen verfügbar sein.

Die Non-Seal Spaltrohrmotorpumpen sind in der Lage leicht entzündliche und toxische Fluide sicher zu fördern. Laut Lewa wird dies durch den gekapselten und gänzlich leckagefreien Aufbau der Pumpe ermöglicht, bei dem sich der Motor im Inneren des druckfesten Statorgehäuses, bestehend aus Statorauskleidung und -band, befindet. Dadurch könnten alle Modelle ohne schadenanfällige Gleitringdichtungen ausgeführt werden, was sowohl unmittelbare als auch langfristige Gefahrenrisiken für die Mitarbeiter und die Umwelt minimiere, so Lewa weiter.

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Bauweise und Ausführung

Durch die besondere Bauweise der Pumpe wird ein Teilstrom des geförderten Mediums in den Motorraum geführt und dient dort zur Schmierung der Lager. Darüber hinaus wird es gleichzeitig zur Kühlung des Motors verwendet. „Um die Pumpen auf die Eigenschaften des jeweils geförderten Prozessmediums perfekt abstimmen zu können, werden die eingebauten Gleitlager in verschiedenen Werkstoffen ausgeführt“, berichtet Kazim Konus, Produktmanager bei Lewa. „Die Palette reicht dabei von Kohlenstoffgraphit über PTFE und Siliziumkarbid bis hin zu einem Mischgefüge aus Kohlenstoff und Siliziumkarbid, welches einen besonderen Verschleißschutz gewährleistet.“

Die vier Modelle, die ab Januar am europäischen Markt verfügbar sind, zeichnen sich durch eine maximale Antriebsleistung von 27,5 kW bei einer maximalen Fördermenge von 80 m3/h und einer maximalen Förderhöhe von 90 m aus. Zusätzlich werden auch die Norm-Nennleistungen eingehalten, bei denen verschiedene Volumenströme – unter Berücksichtigung der Nennweite von Saug- und Druckstutzen – je einer bestimmten Förderhöhe zugeordnet werden.

Permanente Überwachung der Pumpenlager

Die Lagerzustände der Pumpen werden über den E-Monitor überwacht. Im laufenden Betrieb erfolgt dies durch die Überwachung der radialen und axialen Position der Rotorbaugruppe mithilfe von im Stator integrierten Sensoren. Im Falle eines zunehmenden Lagerverschleißes registrieren die entsprechenden Sensoren diese Abweichungen und zeigen den Zustand des Lagers über ein Display mit Ampelsystem an. Der E-Monitor kann mit einer Remote-Funktion oder einem analogen Ausgangssignal ausgestattet werden

Die Non-Seal Spaltrohrmotorpumpenmodelle sind nach Atex 2014/34/EU zertifiziert und können auch gemäß API 685 ausgeführt werden. Aufgrund ihres modularen Aufbaus sollen sämtliche Modelle der Spaltrohrmotorpumpen einfach zu montieren und zu warten sein.

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