Lagerlogistik

Neue Lagerlogistik schafft Reserven und macht fit für die Zukunft

Seite: 2/3

Anbieter zum Thema

Zukunftssichere und mit genügend Reserven ausgestattete Automatisierung, das war eine von mehreren zentralen Aufgabenstellungen, die Jacoby für das Vorhaben definierte. Eng damit verbunden war die Optimierung des gesamten Warenflusses. Im Fokus stand dabei die Tatsache, dass das Lager auf zwei Ebenen geführt wurde, wodurch erheblicher Zusatzaufwand entstand. Einerseits waren so beim Erfassen der ankommenden Ware und beim Ausliefern der Bestellungen zahlreiche manuelle Zwischenschritte erforderlich.

Gleichzeitig konnten in dieser Konfiguration auch bereits erkannte Effizienz-Potenziale nicht erschlossen werden – sei es auf der Kostenseite, sei es im Bereich der Performance beim Kunden. Unterkofler: „Als Großhändler sind wir hier in der doppelten Verantwortung. Mit der hochgradigen Verzahnung von Groß- und Einzelhandel sind wir ganz besonders gefordert, zur Kundenzufriedenheit in der Apotheke beizutragen. Unabhängig davon haben wir unsere eigenen Qualitätsziele, die – als Prozess im Prozess – selbstverständlich laufend nachjustiert werden.“

Aufgrund der Möglichkeit des Erwerbs eines benachbartes Grundstücks fiel das endgültige „Go“ für die neue Logistik bei Jacoby. Denn nur so konnten alle Potenziale des Vorhabens vollständig ausgeschöpft werden: Die Einbindung der 2006 bereits bestehenden Infastruktur war ein wichtiger Punkt im Pflichtenheft. Diese konnte aber nur mit Zusatzflächen realisiert werden. Eng damit verbunden war das Projektziel, den gesamten Warenfluss auf einer einzigen Ebene abzuwickeln. Auch hier ergaben die Planungen, dass dies nur mit zusätzlichen Flächen möglich sein würde. Nicht zuletzt machte eine Erweiterung des Areals nur dann Sinn, wenn diese auch Reserven mit sich brachte, die dem Unternehmen für weitere Schritte in diesem Bereich Unabhängigkeit bieten konnte.

Auf Basis der Gesamtplanung, für die sich Jacoby zusätzliches Know-how von APL ins Haus holte, wurde die Ausschreibung erstellt. Im Rahmen eines mehrstufigen Verfahrens und nach intensiven Verhandlungen und Vorgesprächen konnte SSI Schäfer Peem das Projekt für sich gewinnen. Eine Summe von Faktoren hat dafür den Ausschlag gegeben. „Man entscheidet sich immer für ein Paket,“ so Jacoby-Vorstand Unterkofler, „und das ist bei SSI Schäfer Peem sehr stimmig gewesen – von den Vorgesprächen über den pro-aktiven Input bei der Planung bis zur hohen Flexibilität beim Customizing.“ Basis der Verhandlungen war ohnehin, dass State-of-the-Art Technologie zur Verfügung steht, die konstant auf höchstem Leistungsniveau betrieben und perfekt betreut wird. „Wir haben uns in jeder Projektphase bei diesem verlässlichen Partner gut aufgehoben gefühlt.“ fasst Unterkofler die Erfahrungen zusammen.

Alles läuft nach Plan

Mit eingeplant wurde auch die Verwendung einer zweiten, kleineren Behältergröße, um im Kurierfahrzeug Stauraum sparen und damit längere Touren planen zu können. Dazu kann auch die manuelle Nachverdichtung der Artikel in den Behältern beitragen – entsprechend wird bei Jacoby über eine automatische Deckelung, die zweifellos ebenfalls Vorteile bietet, noch nachgedacht.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:315141)