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Auch die Wicklung wurde im Hinblick auf eine höhere Leistungsdichte des Motors verbessert. Um das aktive Material optimal zu nutzen, hat ABB neuartige Formwerkzeuge für die Stator-Herstellung entwickelt.
Flexible und doch steife Konstruktion
Wie Stiller betont, ist die gesamte Konstruktion des Motors flexibel und bietet eine völlig neue Freiheit bei der Installation. Sämtliche außen angebauten Komponenten können demnach in der idealen Position montiert werden. Der Haupt- und der Hilfsklemmkasten kann nach Bedarf auf der A- oder B-Seite beziehungsweise links oder rechts montiert werden. So kann der Motor an zahlreichen Einbauorten installiert und in den unterschiedlichsten Anwendungen eingesetzt werden, beispielsweise bei Mischern mit schwenkbarem Getriebe oder als Leistungserhöhung für einen Pumpenantrieb.
"Diese Vielseitigkeit bietet dem Anlagenbetreiber einen großen wirtschaftlichen Vorteil", verspricht Stiller. Für das Gehäuse wurde der Materialeinsatz mit der Finite-Elemente-Methode optimiert. Dies führte zu Details, wie breiteren Füßen und kleinerem Gehäuse, die eine extrem feste, vibrationsarme Konstruktion ergeben. Alle wesentlichen internationalen Normen werden so erfüllt. Das Ergebnis ist nach Aussagen des ABB-Mitarbeiters ein sehr zuverlässiger Motor, der leicht zu montieren, zu warten und zu betreiben ist.
Zubehör kann laut Stiller aufgrund der vorgesehenen Befestigungspunkte an den Motoren einfach montiert werden. Es gibt umfangreiches, standardisiertes Zubehör wie die Condition-Monitoring-Geräte Machsense-P und Machsense-R von ABB. Viele Details erleichtern die Montage, wie ovale Bohrungen in den breiteren Füßen sowie eine Kabelpritsche für die Hilfsverdrahtung.
Einfachere Wartung und längere Betriebsdauer
Ausgelegt sind die neuen Motoren auf Wartungsfreundlichkeit und eine gute Überwachung. Die Konstruktion bietet einen guten Zugang zu allen Wartungspunkten und ermöglicht einen raschen Schmierfettwechsel. Wicklung und Lager können mit einem Endoskop ohne Demontage der Lagerschilde überprüft werden. Die Condition-Monitoring-Geräte Machsense-P und Machsense-R von ABB werden an den hierfür vorgesehenen Befestigungspunkten montiert, was - wie ABB-Experte Stiller betont - die Wartung der Motoren vereinfacht und die Ausfallkosten senkt.
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