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Bioprocessing

Neue Dimensionen im Bioprocessing

| Autor / Redakteur: Claudia Hüther-Franken* / Marc Platthaus

(Bild: Eppendorf)

Bioreaktoren sind ein zentrales Werkzeug für die Entwicklung und Herstellung vieler biopharmazeutischer Produkte. Insbesondere in der tierischen Zellkultur halten zunehmend Single-Use-Produkte Einzug. Die Anforderungen an die Systeme sind hoch, ein weiter Volumenbereich hilfreich.

In einem wachsenden und immer kompetitiver werdenden biopharmazeutischen Markt ist die konsequente Prozessoptimierung über sämtliche Schritte bis hin zur Produktion ein Schlüssel zum Erfolg. Um das Potenzial niedrigerer Prozesskosten, kürzerer Entwicklungszeiten und höchster Produktqualität voll auszuschöpfen, bedarf es integrierter, umfassender Lösungen im Bereich Bioprocessing.

Bereits seit 2007 setzt auch das Hamburger Unternehmen Eppendorf auf die kontinuierliche strategische Erweiterung seines Engagements im Bereich der Bioprozess-Technologie. Nach der Integration der Produktlinien von New Brunswick Scientific wird seit Januar 2012 durch die Eingliederung der Jülicher Dasgip Information and Process Technology in den Eppendorf-Konzern die ganze Breite dieses Anwendungssegmentes erschlossen.

Anwender können nun im Bereich Single-Use-Bioreaktoren auf eine Produktpalette zurückgreifen, welche mit Volumina von 100 ml bis 50 l die gesamte Breite von Early Stage Process Development bis hin zu Pilot Scale abdeckt. Alles aus einer Hand bedeutet auch: Ein Ansprechpartner für das Bioprocessing in dem weltumspannenden Service- und Vertriebsnetz von Eppendorf.

Darüber hinaus führt die Bündelung der technologischen Kompetenzen (Eppendorf unter anderem im Bereich anspruchsvoller Polymerprodukte, New Brunswick auf dem Gebiet von Einweg-, Glas- sowie Edelstahl-Bioreaktoren und Dasgip bei parallelen Bioreaktorsystemen und umfassenden Softwarelösungen) in einem Unternehmen zu Synergieeffekten und legt die Basis für neue Produktentwicklungen.

Einweg-Bioreaktoren

Bioreaktoren sind ein zentrales Werkzeug für die Entwicklung und Herstellung zahlreicher biopharmazeutischer Produkte, beispielsweise von Impfstoffen und therapeutisch oder diagnostisch eingesetzten Proteinen sowohl aus prokaryotischen als auch eukaryotischen Zellsystemen. Dabei sind die Anforderungen an das Bioreaktorgefäß selbst wie auch an das Steuerungs- und Kontrollsystem hoch.

Es gilt nicht nur, Prozessparameter wie Agitation, Temperatur, pH-Wert, Sauerstoffpartialdruck, Nährstoffkonzentrationen usw. möglichst präzise im Optimum zu halten. Auch die Sterilität der eingesetzten Gefäße und Sensoren ist absolut essenziell. Insbesondere in der tierischen Zellkultur werden dabei die konventionellen autoklavierbaren Rührreaktoren aus Glas zunehmend durch Single-Use-Produkte ersetzt, da diese eine Reihe von Vorteilen bieten. In erster Linie sind hier die leichtere Handhabbarkeit sowie der Entfall zeitaufwändiger Reinigungs-, Sterilisierungs- und Montageschritte zu nennen.

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