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CAE-Softwarelösung Neue Comos Version beschleunigt Engineering

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

In der neuen Version 10.2 seiner CAE-Softwarelösung Comos legt Siemens den Schwerpunkt auf mehr Interoperabilität. Durch einen nahtlosen Datenaustausch zwischen Comos und der Simulationsplattform Simit treibt das Unternehmen seine Digitalisierungsstrategie weiter voran.

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Vordefinierte Schnittstellen der aktualisierten Software-Lösung sorgen für schnellen und sicheren Datenaustausch.
Vordefinierte Schnittstellen der aktualisierten Software-Lösung sorgen für schnellen und sicheren Datenaustausch.
(Bild: Siemens)

Zahlreiche Verbesserungen in der Comos Plattform erhöhen die Software-Performance, um Projekte noch schneller abzuwickeln. Neuentwicklungen und Funktionserweiterungen tragen zu mehr Effizienz im Datenmanagement über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage bei und verbessern darüber hinaus die Nutzerfreundlichkeit. Die konsequente Fortführung der Interoperabilitätsstrategie zeigt sich in neuen und verbesserten Schnittstellen für einen noch schnelleren Datenaustausch mit externen Anwendungen.

Dazu gehört die Schnittstelle zu Eclass Advanced 9.0, um Gerätedaten unterschiedlicher Anbieter einfach zu vergleichen und direkt in das CAE-System Comos zu importieren. Deswegen sind Schnittstellen mit Proteus 3.6.0, ehemals XM Plant Schema, oder der Siemens PLM Software Teamcenter dazugekommen. Die bereits angekündigte Schnittstelle mit Bentley Open Plant wurde zur Marktreife weiterentwickelt und ermöglicht die Erfassung von Informationen über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage.

In Comos 10.2 lassen sich direkt aus dem 2D-Rohrleitungs- und Instrumentenschemata Bentley „i-Models“ erzeugen. Die darin gespeicherten Grafik- und Prozessdaten können in Bentley Open Plant für 3D-Design-Zwecke nahtlos genutzt werden. So können Inkonsistenzen vermieden und die Projektarbeit deutlich beschleunigt werden. Neu ist auch die Schnittstelle zur Simulationssoftware Simit. Hier wurde eine Standard-Schnittstelle entwickelt, um R&I-Informationen von Comos direkt in ein Simit Simulationsmodell zu übertragen. Die Vorteile sind ein schnelleres und effizienteres Engineering und eine Verkürzung der Inbetriebnahme-Zeiten.

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