Reinigungstechnik Molch trifft süßen Senf

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Süßen Senf kennen Weißwurstliebhaber im ganzen Land. Was der aber mit Molchen zu tun hat, ist den Wenigsten bekannt. Kult-Senfhersteller Händlmaier vertraut seit kurzem auf moderne Molchtechnik und arbeitet damit effizienter und hygienischer.

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Händlmaier Senf setzt seit kurzem auf eine nachhaltige Produktion mithilfe eines modernen Molchsystems.
Händlmaier Senf setzt seit kurzem auf eine nachhaltige Produktion mithilfe eines modernen Molchsystems.
(Bild: Händlmaier)

Luise Händlmaier, das seit über 100 Jahren bekannte Traditionsunternehmen, setzt bei der jüngsten Erweiterung einer nachhaltigen und ökologischen Produktion auf ein Molchsystem.

Händlmaier-Geschäftsführer Franz Wunderlich sagt: „Ein ressourcenschonender, hygienischer, effizienter und wirtschaftlicher Produktionsprozess ist für unsere qualitativ hochstehenden Produkte unerlässlich. Durch den Einsatz der Uresh-Molchsysteme in der im Jahr 2014 neu installierten Abfüllanlage konnten wir diese Anforderungen erfüllen.“

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Die Molchsysteme erlauben die Produkte aus den Rohrleitungen produktschonend und verlustfrei auszustoßen und ohne Qualitätsverlust weiter zu verwenden. Gleichzeitig können die durch den Molch vorgereinigten Rohrleitungen mit geringstem Aufwand an Reinigungsmittel und Wasser gesäubert und die Verfügbarkeit und Effizienz der Anlage gesteigert werden.

All dies resultiert in einer Steigerung der Wirtschaftlichkeit im Produktionsprozess, wodurch sich die Investitionskosten in kürzester Zeit selbst finanzieren. Maßgeblich trägt dazu das hygienische Design der patentierten Uresh-Molchsysteme (Sendestation, Empfangsstation und Molche) bei, welche spezifisch entwickelt wurden, um den hygienischen und qualitativen Anforderungen der Lebensmittel- und verwandten Prozessindustrien gerecht zu werden.

Molchsysteme jederzeit erweiterbar

Aufgrund der vielfältigen Anwendungsfälle ist eine auf den Anwender, das Produkt und den Prozess adaptierbares System wichtig und reduziert unnötige Investitions-, Betriebs- und Wartungskosten. Die Molchsysteme tragen dem durch ihren modularen Aufbau Rechnung. Auf der Basis von Grundstationen können einfache manuelle Systeme wie bei Händlmaier realisiert werden. Diese können durch einfaches Erweitern der Grundstationen bis hin zu vollautomatischen, qualifizier- und validierbaren, in Prozessleitsysteme eingebundene Anlagen erweitert werden und sich dadurch zukunftssicher den sich ständig ändernden Anforderungen anpassen.

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