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Digitalisierung im Pflanzenschutz Mit Bilderkennung gegen Schädlinge: BASF und Tecnalia entwickeln gemeinsame Technologie

Redakteur: MA Alexander Stark

Das europäische Zentrum für Forschung und technologische Entwicklung, Tecnalia, und BASF arbeiten bei der Digitalisierung zusammen, um die globale Erforschung und Entwicklung neuer Pflanzenschutzmittel zu beschleunigen.

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Die Technologie zur automatisierten Bilderkennung kann, beispielsweise unterstützt von Drohnen, die Art und Menge von Pflanzen, Schädlingen und Krankheiten in Gewächshaus- und Feldversuchen erkennen.
Die Technologie zur automatisierten Bilderkennung kann, beispielsweise unterstützt von Drohnen, die Art und Menge von Pflanzen, Schädlingen und Krankheiten in Gewächshaus- und Feldversuchen erkennen.
(Bild: BASF)

Limburgerhof; Bilbao/Spanien – Mit Hilfe digitaler Technologie wollen BASF und Tecnalia zu einer schnelleren Entwicklung von Innovationen im Pflanzenschutz beitragen. Die beiden Unternehmen haben eine Technologie zur automatisierten Bilderkennung entwickelt, die Art und Menge von Pflanzen, Schädlingen und Krankheiten in Gewächshaus- und Feldversuchen bestimmt. Die Zusammenarbeit hat bereits 2014 begonnen und ermöglicht dem Ludwigshafener Konzern den Einsatz moderner Algorithmen, die auf künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen basieren. Die neue und effiziente Technologie soll verlässlichere und objektivere Daten aus weltweiten Feldversuchen liefern, da die Bilderkennung im Vergleich zu herkömmlichen Methoden häufiger durchgeführt werden kann.

Durch die Analyse und Verarbeitung großer Datenmengen aus den Feldversuchen von BASF entwickelt Tecnalia seine Algorithmen kontinuierlich weiter. Je mehr Informationen dabei in die Datenbank einpflegt werden, desto zuverlässiger und aussagekräftiger sind die Ergebnisse. Forscher und Entwickler des Chemiekonzerns können mit diesen umfassenden Datensätze die Effizienz neuer Pflanzenschutzmittel besser bewerten. Bereits in einem frühen Stadium des Produktentwicklungsprozesses ermöglicht dies eine noch stärkere Fokussierung auf die vielversprechendsten Wirkstoffe.

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